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Ecclestone

Mosley ungeeignet als FIA-Chef?

Foto: dpa

Bernie Ecclestone kann sich keinen besseren Rechtsanwalt vorstellen als Max Mosley. Was Mosleys Arbeit als FIA-Präsident angeht, ist der Formel 1-Chef weniger von seinem alten Weggefährten überzeugt.

11.03.2004

"Ich kenne Max Mosley schon ewig. Wenn ich mal wegen irgendeines Verbrechens angeklagt werden sollte, nehme ich mir Max als Anwalt", streut Ecclestone dem FIA-Chef Blumen. Doch Mosleys Leidenschaft für Rededuelle und verbale Spitzfindigkeiten ist in Ecclestones Augen ein Hindernis bei der Arbeit als FIA-Präsident: "Er liebt verbale Auseinandersetzungen. Meistens trifft er Leute, die ihm beim Debattieren nicht das Wasser reichen können. Vielleicht wären viele Dinge einfacher, wenn eine andere Person FIA-Präsident wäre."

Eccelstone stören vor allem die Alleingänge seines Freundes und Spießgesellen: "Er trifft oft mutwillige Entscheidungen, und die Leute regen sich darüber auf, wie er sie trifft. Er ist schlauer als sie. Das verletzt." Unter anderem wegen der Eigenmächtigkeiten des FIA-Chefs forderten die Hersteller in den vergangenen Jahren regelmäßig mehr Einfluss in der Formel 1.

Die Ingenieure kochten

Kostprobe: In Monaco setzte Mosley 2002 unter dem Deckmäntelchen der Sicherheit durch, dass Sichtschutzwände und das Verhüllen der Autos aus Geheimhaltungsgründen verboten werden. Die Ingenieure kochten vor Wut. Auf Mosleys Konto gehen auch die Rillenreifen und die Wochenendmotoren. Für Kopfschütteln sorgte der FIA-Boss zuletzt in der Rallye-WM, wo er trotz Sparkurs gegen den Willen der Hersteller die Zahl von 14 auf 16 WM-Läufe erhöhte.

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