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Ecclestone rechnet nach

Noch einmal Hoffnung für Hockenheim?

Foto: dpa 24 Bilder

Nach einem Gespräch mit Formel-1-Rechtemitinhaber Bernie Ecclestone in London schöpfen die Verantwortlichen des Hockenheimrings weitere Zuversicht für eine Formel-1-Zukunft auf der deutschen Traditionsstrecke.

01.07.2009

"Es war, wie eigentlich immer mit Herrn Ecclestone, eine angenehme Gesprächsatmosphäre", sagte Hockenheims Oberbürgermeister Dieter Gummer dem "Mannheimer Morgen". "Und wir glauben, dass wir eine gute Basis gefunden haben, die Formel 1 auch in den nächsten Jahren auf dem Hockenheimring zu halten", sagte Gummer.

Hausaufgaben sind gemacht

Dabei ging es in dem Gespräch, an dem auch die beiden Geschäftsführer der Hockenheimring GmbH, Karl-Josef Schmidt und Georg Seiler teilnahmen, nicht nur um den Grand Prix im kommenden Jahr, der nach dem Ausstieg der Stadt auf der Kippe steht. Es ging zudem um die Zeit danach. "Wir haben verschiedene Varianten diskutiert", erklärte Gummer. "Nun haben wir aus diesem Gespräch unsere Hausaufgaben mitgenommen und Bernie Ecclestone die seinen. Beide Seiten müssen jetzt rechnen", erklärte Gummer.

Die Stadt, die mit 94 Prozent Hauptanteilseigner an der GmbH ist, hatte in der vergangenen Woche die Notbremse gezogen und ihren Ausstieg erklärt. Die prognostizierten sechs Millionen Euro Defizit im kommenden Jahr wogen zu schwer, zumal 2008 bereits ein Verlust von 5,3 Millionen Euro eingefahren worden war. In einem Brief hatte Ecclestone dabei den Verantwortlichen bereits signalisiert, bei der Suche nach Lösungen mitzuhelfen, damit es mit der Königsklasse auf dem Kurs weiter gehen kann.

Jährlicher Wechsel mit dem Nürburgring

1970 gastierte der PS-Zirkus dort erstmals, seitdem wurden 31 Grands Prix auf dem Hockenheimring bestritten. Seit 2006 wechseln sich die Nordbadener allerdings bereits jährlich mit dem Nürburgring ab, wo am 12. Juli das nächste WM-Rennen stattfinden wird.

In Sachen Hockenheimring ist denkbar, dass Ecclestone in die Bresche springt und als Promoter das Rennen veranstaltet. Er könnte auch die Lizenzgebühren, die angeblich bei 18 bis 19 Millionen Euro liegen sollen senken oder aber einen Investor besorgen.

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