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Ecclestone soll FIA-Vize werden

Foto: Daniel Reinhard

FIA-Chef Max Mosley will Bernie Ecclestone zum Vize-Präsidenten seines Verbandes machen. Ecclestone soll sich dann als oberster Funktionär um die Formel 1 kümmern, doch der 75-Jährige schwankt noch.

19.05.2005

Schon vor einem Monat beklagte sich Max Mosley, das Amt des FIA-Präsidenten sei mit Aufgaben überfrachtet. Der überlastete Engländer will zukünftig verstärkt Aufgaben delegieren. Vor allem die Formel 1 liegt Mosley im Magen. Nach seinen zahlreichen Einmischungen hat er nahezu alle Teams gegen sich aufgebracht.

Nun bietet Mosley seinem alten Weggefährten Bernie Ecclestone das Ressort Formel 1 bei der FIA an und will den 75-Jährigen zum Vize-Präsidenten machen. Der FIA-Chef unterbreitete seine Idee bei einem Abendessen des British Racing Drivers Club. Ecclestone fühlt sich geschmeichelt, ziert sich aber: "Ich überlege noch, ob mir das gefällt."

Bernie Eccleston: "Formel 1 ist keine Bank"

Beiden kommte der Schachzug gut gelegen. Mosley bringt sich aus der Schusslinie und Ecclestone verlässt den Schleudersitz, auf den ihn die Banken gesetzt haben, die die Mehrheit der Formel 1-Anteile besitzen. Sie planen, die Formel 1-Holding SLEC zu einem regulären Wirtschafts-Unternehmen umzubauen. Eccelstone graut davor: "Ich will nicht zwei Monate auf eine Entscheidung warten. Die Formel 1 ist nicht wie eine Bank zu führen."

Seine 25-prozentige Beteiligung an der Formel 1 müsste Ecclestone bei einem Wechsel zur FIA nicht einmal abgeben. Die Anteile gehören offiziell seiner Ehefrau Slavica. Nur der Verzicht auf eines fiele dem früheren Gebrauchtwagen-Händler schwer: "Ich weiß nicht, ob ich ohne Geschäftemachen leben kann."

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