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Ecclestone will Pirelli helfen

Großer Reifentest im Dezember?

Mercedes - GP Brasilien - 2013 Foto: ams 26 Bilder

Am Rennsonntag trafen sich in Sao Paulo alle Teamchefs, Bernie Ecclestone und Pirelli-Sportchef Paul Hembery. Es ging darum, dass der angesetzte Reifentest im Dezember mit 2013er Autos absolviert werden soll. Bernie Ecclestone will sich bei FIA-Präsident Jean Todt dafür einsetzen.

26.11.2013 Michael Schmidt

Die Entscheidung muss bis Mittwoch (27.11.2013) dieser Woche fallen. Sonst wird es mit der Logistik eng. Pirelli will vom 17. bis zum 19. Dezember die erste Version der neuen Reifen für 2014 testen. Also das, was in Brasilien wegen des Regens am Freitag ins Wasser gefallen ist.

Ursprünglich war der Test für ein Team mit einem 2011er Auto geplant. Fünf Teams hatten Interesse gezeigt, darunter auch McLaren. Allen war jedoch klar, dass ein Test mit einem zwei Jahre alten Auto wenig Relevanz hat.

Pirelli wollte auch nicht bis zum Januar warten, um dann ein 2012er Auto einsetzen zu dürfen, das erst einmal wieder testbereit gemacht werden müsste. "Da wäre dann zu wenig Zeit geblieben, anhand dieser Erfahrung bis zum ersten 2014er Test in Jerez mit den Mischungen zu reagieren", winkte Pirelli-Sportchef Paul Hembery ab.

Ein Pirelli-Test für alle Teams

Also Dezember. Die Logik sagt mit einem 2013er Auto. Doch dafür braucht es die Einwilligung aller Teams und der FIA. Denn das wäre vom Reglement nicht abgesichert. An so viel Einigkeit wollte in dem Zirkus mit so vielen Eigeninteressen keiner glauben. Deshalb trommelten Bernie Ecclestone und Niki Lauda am Sonntagvormittag in Sao Paulo die Teams und Hembery zu einer dringlichen Sitzung im Mercedes-Pavillon zusammen.

Grundfrage: Können wir einen Reifentest im Dezember mit den 2013er Autos und den 2014er Reifen zustandebringen? Quasi als Ersatz für die verlorene Zeit in Sao Paulo? Bedingung an Pirelli war, dass der Test bezahlt wird und dass theoretisch alle ein Auto schicken können. Pirelli müsste bis dahin dann die Reifenproduktion hochfahren.

Man einigte sich darauf, dass es grundsätzlich die beste Idee wäre, um aus dem Dilemma herauszukommen, in dem man steckt. Bernie Ecclestone versprach, FIA-Präsident Jean Todt von diesem Plan zu überzeugen. Fortsetzung folgt.

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