Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Ecclestone zum möglichen F1-Verkauf

Sechs Millarden Euro sind zu wenig

Ecclestone Vettel GP Abu Dhabi 2010 Foto: xpb 41 Bilder

Formel 1-Vermarkter Bernie Ecclestone sieht zahlreiche Probleme voraus, sollten der Medienunternehmer Rupert Murdoch und die Investmentgesellschaft Exor die Formel 1 übernehmen.

19.05.2011

Murdoch sei nur im Bezahlfernsehen aktiv, über den Investor Exor würde zudem indirekt der Ferrari-Rennstall Miteigentümer der Formel 1. Das alles spreche gegen einen Verkauf durch Mehrheitsaktionär CVC. "Ich bezweifle, dass ein Medienunternehmen das kommerzielle Ergebnis verbessern könnte. Mit der Murdoch-Gruppe gäbe es noch ein anderes Problem. Sie haben nur Pay-TV-Sender. Unser Abkommen mit der Europäischen Kommission verpflichtet uns aber, die Rennen im frei verfügbaren Fernsehen zu zeigen", so Formel 1-Vermarkter Bernie Ecclestone im Gespräch mit auto motor und sport. "Sie müssten die Übertragungsrechte also an andere Sender verkaufen. Vielen dieser Sender wäre nicht wohl, wenn sie mit der Murdoch-Gruppe Geschäfte machen müssten."

Kaufpreis zu niedrig

Auch den kolportierten Kaufpreis von sechs Milliarden Euro hält Ecclestone für viel zu niedrig. "Die genannte Summe wäre für CVC nicht von Interesse. Sie wollen nicht verkaufen." Auch die Rolle Ferraris sieht Ecclestone als Hindernis. Exor-Präsident ist Agnelli-Enkel John Elkann, der zugleich Fiat-Präsident und damit oberster Ferrari-Chef ist.  "Wenn mir ein Team gehören würde, wäre ich nicht begeistert, wenn einem meiner Konkurrenten über Umwege die Formel 1 gehören würde."

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden