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FIA und Ecclestone lenken ein

China-Quali wieder im 2015er Modus

Ferrari - GP Bahrain 2016 Foto: ams 26 Bilder

Das neue Qualifying-Format ist nach zwei Versuchen endgültig gescheitert. Die Teams haben den Machtkampf gegen Bernie Ecclestone und FIA-Präsident Jean Todt gewonnen. Schon in China kehrt die F1 wieder zum alten Modus aus der 2015er Saison zurück. Für 2017 wird aber an einer neuen Quali gearbeitet.

08.04.2016 Tobias Grüner, Andreas Haupt

Am Donnerstag (7.4.2016) hatte die FIA die 11 Teams zur Abstimmung aufgerufen. Neben dem umstritten K.O.-Modus, der in Australien und Bahrain zum Einsatz kam, stand eine neue Idee als zweite Option auf dem Wahlzettel. Bei dem am Sonntag in Bahrain von Ecclestone aus dem Hut gezauberten Format sollten die 2 schnellsten Zeiten aus jedem Quali-Abschnitt über die Platzierung entscheiden.

F1-Teams gewinnen Qualifying-Streit

Doch obwohl in Bahrain noch zaghaft Zustimmung zu dem System mit kumulierten Zeiten signalisiert worden war, stellten sich die 11 Teams am Donnerstag geschlossen dagegen. In einem gemeinsamen Brief forderten sie stattdessen F1-Vermarkter Bernie Ecclestone, FIA-Präsident Jean Todt und die Rechteinhaber von CVC auf, das Hickhack um das Quali-Format zu beenden und wieder zum 2015er Format zurückzukehren.

"Wir haben angeboten wieder zurückzugehen, um dann in Ruhe nach einem neuen System zu suchen, mit dem die Ziele von Bernie erreicht werden können", erklärte Niki Lauda. Das geschlossene Vorgehen der Teams und die Proteste der Fans haben Wirkung gezeigt. Ecclestone und die FIA haben eingelenkt. Wie der Motorsportweltverband in einer Pressemitteilung am Donnerstag-Abend schrieb, haben der F1-Boss und die FIA akzeptiert, "im Interesse des Sports, den Vorschlag an die F1-Kommission und den Motorsportweltrat einzureichen, wieder zum 2015er Qualifikations-Format zurückzukehren".

Durch die Zustimmung von Todt und Ecclestone sind diese beiden Hürden nur eine Formsache. Schon zum GP China wird das Qualifying dann wieder im gewohnten und bei den Fans beliebten Modus ausgetragen.

Sowohl Todt als auch Ecclestone begrüßen den von Lauda beschriebenen Vorschlag der Teams, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen, um in Ruhe nach einem neuen Format zu suchen und alle Eventualitäten durchzuspielen. Das Ziel von Ecclestone lautet, mehr Abwechslung in die Startaufstellung zu bekommen, um dann am Sonntag unterhaltsamere Rennen zu produzieren. Die Teams seien nach eigener Aussage bereit, am Ende der Saison Alternativen auszuprobieren, wenn die Weltmeisterschaft entschieden ist.

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