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Endspurt

Renault ist das Team der Stunde

Zu Saisonbeginn war jeder Punktgewinn ein Erfolg. Jetzt ist Renault das Team der Stunde. Kein Rennstall hat in den vergangenen vier Rennen mehr WM-Punkte gesammelt als die Weltmeistertruppe von 2005 und 2006.

Bilder
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Foto: Renault

Ein fröhliches Konnichi Wa aus Japan. Am Fuße des berühmten Mount Fuji traf sich ... Auf dem Treppchen jubelte am Ende der gleiche Pilot wie v... Abgesehen von Sieger wurde in Japan für reichlich Abwech... Dieser Mechaniker erlaubte sich einen Scherz und pinselte... Japanisches Kulturgut: Um-die-Wette-Fotografieren. Hier das Gewinner-Motiv. Dieses Modell schaffte es nicht in die engere Auswahl. Auch WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton musste die fernöstl... Diese Rückansichten konnten sich ebenso sehen lassen. Die Fotografen ließen sich nur allzu schnell v... ... so dass die Piloten in Ruhe Zeit zum Fernsehen hatten. Auch Sebastian Vettel genoss das Programm. Timo Glock genoss lieber das große All-You-Can... Jetzt aber endlich zum Sportlichen. Der heilige Berg versteckte sich zunächst noch hinter ei... ... aus der sich im Freien Training teils heftige Nieders... Doch pünktlich zum Qualifying brach der Himmel wieder au... ... und sorgte für trockene Bedingungen auf der Piste. Lewis Hamilton kam damit am besten zurecht ... ... und sicherte sich vor Kimi Räikkönen und Heikki Kov... Damit jeder Zuschauer noch vor dem Rennen sein Foto mache... Nur Toyota-Pilot Jarno Trulli hatte sich irgendwo auf der... Nick Heidfeld und Timo Glock kümmerten sich derweil um d... Auch für Sebastian Vettel war eine ... ... der pinkfarbenen Schilderhalterinnen abgestellt. Doch der junge Heppenheimer schien nur wenig begeistert v... Als alle endlich ihre Plätze eingenommen hatten ... ... konnte das Rennen endlich gestartet werden. Räikkönen erwischte den besten Start ... ... wurde allerdings innen von Hamilton ausgebremst und n... Im Mittelfeld gab es ein großes Durcheinander ... ... mit zahlreichen Berührungen. Während Webber noch nach außen ausweichen k... Was heißt kaputtes Auto auf japanisch? Richtig... Der Schotte nahm sich danach die Zeit für eine entspan... Der komplett versammelte Fanclub aus der Heimat war aller... Auf der Strecke ging es dagegen spannend weiter. Lewis Hamilton versuchte verlorenen Boden gut zu machen ... ... und Felipe Massa zu überholen. Es blieb beim Versuch: Der Brasilianer drehte den Silberp... Zwischen Rot und Silber herrschte Gesprächsbedarf. Für die beiden Streithähne gab es eine Durchfahrtstrafe... ... wegen zu ruppiger Fahrweise. Danach fand sich Hamilton am Ende des Feldes wieder und m... Nutznießer der Aktion war der neue Führende... Für den anderen BMW von Nick Heidfeld lief es nach einem... Doch auch Kubica konnte sich nicht lange über die Führu... Nach dem ersten Boxenstopp ging Fernando Alonso am Polen ... ... und ließ sich anschließend nich... Kubica musste sich am Ende noch gegen den heranstürmende... Felipe Massa betrieb mit Rang sieben und zwei WM-Punkten ... Sebastian Vettel kam auf Platz sechs als einziger Deutsch... Vorne ließ Alonso allerdings nichts mehr anbre... ... und rollte wie schon in Singapur als Erster über die... Flankiert von Kubica und Räikkönen feierte der zweifach... Auch Teamkollege Nelsinho Piquet hatte auf Rang vier Grun... Nach zahlreichen Enttäuschungen konnte die Briatore-Trup... Nicht in Feierlaune war nach dem Rennen dagegen Sebastien... Da er sich aber immer noch die Ohren zuhält, hat er es a...

Seit dem GP Belgien in Spa kamen 35 Zähler auf das Renault-Konto. Es folgen BMW (32 Punkte), Toro Rosso (23), McLaren-Mercedes (22) und Ferrari (21).

Bei den Fahrern das gleiche Bild: Fernando Alonso sammelte in Spa, Monza, Singapur und Fuji fast doppelt so viele Punkte wie in den zwölf Grand Prix davor. Zwei Siege und zwei vierte Plätze erhöhten seinen Punktestand um 30 Zähler. Sebastian Vettel mit 21 Punkten und Robert Kubica mit 17 sind die nächstbesten Fahrer der letzten vier Rennen. Die WM-Kandidaten Felipe Massa und Lewis Hamilton kommen nur auf 15 respektive 14 Zähler.

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Fuji · Japan · Renault · Alonso

Alonso kletterte auf Platz sieben in der WM-Tabelle. Nick Heidfeld und Heikki Kovalainen sind noch in Reichweite des Spaniers. Auf Heidfeld fehlen Alonso acht Zähler, auf Kovalainen drei. "Nach den beiden Siegen habe ich das Gefühl, dass jetzt alles möglich ist. Mein vierter Platz in der Qualifikation war nicht durch wenig Sprit erkauft. Ich hatte genauso viel Benzin an Bord wie die Autos um mich herum. In den letzten beiden Rennen sind Podestplätze möglich."

Kein Glückssieg wie noch in Singapur

Renault-Chefingenieur Pat Symonds wertet den Sieg von Fuji noch höher als den Überraschungscoup von Singapur: "In Singapur war viel Glück dabei. Der Sieg in Fuji war erkämpft. Wir haben zwar von den Fehlern von Massa und Hamilton profitiert, doch das gehört zum Rennsport dazu. Dafür hatten wir Kubica und Räikkönen locker im Griff." Der vierte Platz von Nelson Piquet zeigt, dass Renault nicht nur von Alonsos Fahrkünsten abhängt. Das Auto hat sich mehr verbessert als jedes andere im Feld. Nach der Rechnung von Symonds fehlen auf die Spitze nur noch 0,5 Prozent der Rundenzeit. "Zu Saisonbeginn lag unser Rückstand noch bei 1,2 Prozent."

Das Fahrverhalten des Renault R28 ist berechenbarer geworden. Davon profitiert auch Piquet. "Wir wussten, dass er den Speed hat", lobt Symonds. "Ihm fehlte nur die Konstanz. Er hat zu viele Fehler gemacht, weil er sich im Auto nicht immer wohl fühlte." Renault ist klar die dritte Kraft im Feld. Pat Symonds kann sich zufrieden zurücklehnen: "Zu Saisonmitte hatten wir uns zwei Ziele gesetzt. Wir wollten auf Platz vier in der Konstrukteurs-WM mit dem drittschnellsten Auto im Feld. Es sieht so aus, als ob wir beides erreichen."

Autor: Michael Schmidt
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1. Fernando Alonso
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2. Felipe Massa
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12
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