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Erfolg in Monaco

Ferrari endlich wieder auf Kurs

Räikkönen & Massa Foto: Ferrari 64 Bilder

Nur 14 Tage nach dem enttäuschenden Abschneiden von Barcelona hat sich Ferrari in Monaco wieder zurückgemeldet. Mit elf Teampunkten waren nur die beiden Brawn GP-Piloten erfolgreicher im Fürstentum.

24.05.2009 Tobias Grüner

So glücklich hat man Felipe Massa und Kimi Räikkönen lange nicht mehr gesehen. Mit den Rängen drei und vier in Monaco gab es eine regelrechte Auferstehung des Ferrari-Duos. Einen Podiumsplatz hatte man diese Saison noch gar nicht feiern können. Und dann steuerte Massa auch noch fünf Punkte dazu: "Ich denke, wir waren klar die zweite Kraft, heute zumindest", strahlte Teamchef Domenicali nach dem Rennen.

Kimi mit leichten Startproblemen

"Wir können heute mit dem Ergebnis zufrieden sein", erklärte Räikkönen etwas unterkühlter." Nach Ansicht des Finnen wäre vielleicht sogar noch ein wenig mehr drin gewesen. "Am Start bin ich nicht richtig weggekommen. Es war sehr rutschig und Barrichello konnte mich mit weichen Reifen überholen. Anschließend war ich schneller, aber ich kam einfach nicht vorbei. Platz drei und vier sind aber in Ordnung, wenn man bedenkt, wo wir die Saison gestartet sind."
 
Teamkollege Massa warnte allerdings vor übertriebenem Optimismus: "Die Red Bull sind sehr schnell. Ob wir wirklich vorbeigekommen sind, wird man erst in den nächsten Rennen sehen. Immerhin haben wir aber auf jeden Fall die Lücke geschlossen." Allerdings ist es nicht das Ziel schneller als Red Bull zu sein: "Wir wollen so schnell wie möglich auch die Brawn schlagen", lautet die Kampfansage des Vizeweltmeisters.

Brawn noch mit Vorteilen beim Abtrieb

Was noch fehlt ist klar. "Unser Auto generiert einfach noch zu wenig Abtrieb", erklären Massa und Domenicali im Gleichklang. "Mit mehr Abtrieb können wir auch die Reifen besser nutzen." Schon für die Türkei soll aus der Fabrik ein neues Aerodynamik-Paket kommen. "Da hoffe ich, dass der nächste Schritt nach vorne kommt", erklärt der Teamchef. "Das ist eben Rennsport, mal muss man die Führung verteidigen und mal muss man Boden gutmachen."

Für Domenicali war es wichtig zu sehen, dass die ganze Ferrari-Mannschaft weiter motiviert bei der Sache ist und hart für den Erfolg kämpft. "Das ist nicht leicht, wenn man ständig erzählt bekommt, dass in der nächsten Saison mehrere hundert Mitarbeiter entlassen werden müssen. Wir müssen einfach konzentriert bleiben." In den letzten Wochen hatte es immer wieder unerklärliche Fehler gegeben, die zu schwachen Ergebnissen führten.

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