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Ergebnis F1 Test Barcelona 2013

Alonso-Bestzeit am dritten Testtag

Fernando Alonso, Ferrari, Formel 1-Test, Barcelona, 21. Februar 2013 Foto: xpb 159 Bilder

Fernando Alonso hat sich am dritten Testtag von Barcelona seine erste Bestzeit gesichert. Der Spanier war dabei knapp drei Zehntel schneller als Nico Hülkenberg, der erstmals das Potenzial des Saubers aufblitzen ließ. Auch Nico Rosberg im Mercedes hinterließ einen guten Eindruck.

21.02.2013 Tobias Grüner

Als einziger Pilot war Fernando Alonso an allen drei Testtagen in Barcelona im Einsatz. Bevor er das Auto an Teamkollege Felipe Massa übergeben muss, legte der Lokalmatador zum Abschluss seines Wochenprogramms noch eine Bestzeit hin. Im dritten Anlauf mit weichen Reifen brannte der Ferrari-Pilot eine 1:21.875 Min. auf den Asphalt.

Mit seiner schnellsten Runde verpasste Alonso die Wochenbestzeit von McLaren-Pilot Sergio Perez nur um 27 Tausendstel. Die Frage, ob es sich bei der Bestzeit nur um einen schnellen Showrun vor heimischer Kulisse handelte, lässt sich leider nicht abschließend bewerten. Die Antwort gibt es erst in Melbourne.

Hülkenberg nur knapp hinter Alonso

Sauber-Pilot Nico Hülkenberg war bei seiner schnellsten Runde nur 28 Hundertstel langsamer als Alonso. Dabei hätte der Rheinländer noch schneller gekonnt. Doch bei seinem zweiten Versuch auf weichen Reifen wurde er nach zwei Sektorbestzeiten am Ende etwas aufgehalten. Trotzdem können die Sauber-Fans aufatmen. Hülkenberg bewies, dass der neue C32 keine Fehlkonstruktion ist.

Auch Romain Grosjean kann ein positives Fazit ziehen. Der Franzose setzte nicht nur die drittschnellste Zeit des Tages, er absolvierte am Nachmittag eine komplette Rennsimulation. Ohne erkennbare technische Probleme fuhr das schwarz-goldene Auto 66 Runden am Stück, unterbrochen nur von vier Boxenstopps. Mit leerer werdendem Tank konnte Grosjean in der zweiten "Rennhälfte" konstant schnelle Runden fahren.

Rosberg Schnellster auf Medium-Reifen

Nico Rosberg verzichtete auf eine Rennsimulation. Mercedes fuhr lieber einzelne Longruns mit unterschiedlicher Spritmenge. Dabei zeigte aber auch der Silberpfeil, dass er schonend mit den Reifen umgehen kann. Ein Dauerlauf führte über 19 Runden. Mit etwas leereren Tanks ist der AMG W04 offenbar ebenfalls gut unterwegs. Rosberg setzte zwar nur die viertschnellste Zeit, war dabei im Gegensatz zu den ersten Dreien aber mit den etwas härteren Medium-Reifen unterwegs.

Rang fünf und sechs ging an Pastor Maldonado und Valtteri Bottas. Das Williams-Duo teilte sich den Tag auf. Zusammen kamen beide auf beeindruckende 147 Runden. Dabei ist der neue FW35 erst drei Tage alt. Von Kinderkrankheiten war nichts zu erkennen.

Jenson Button fuhr dagegen nur 71 Runden. Der Brite verlegte sich vor allem auf Dauerläufe mit harten Reifen und vollen Tanks. Die siebtschnellste Zeit sollte man nicht überbewerten. Teamkollege Perez zeigte am Vortag, dass der Chrompfeil deutlich schneller kann, wenn man ihn lässt.

Sutil hinterlässt guten Eindruck beim Comeback

Rang acht in der nicht besonders aussagekräftigen Zeitentabelle belegte am Ende Adrian Sutil. Nach 452 Tagen durfte der Force India-Pilot wieder ein Formel 1-Auto im Renntempo bewegen. Am Ende fehlte dem Gräfelfinger beim Comeback nur eine Sekunde auf die Spitze. Ob die Leistung dabei hilft, 2013 einen Stammplatz im Team zu ergattern, ist noch nicht klar. Am Freitag darf Konkurrent Jules Bianchi zeigen, was er drauf hat.

Wie bei McLaren wird auch bei Red Bull gepokert. Mark Webber fand sich nur auf Rang neun des Klassements wieder. Nur Jean-Eric Vergne (Toro Rosso), Max Chilton (Marussia) und Giedo van der Garde (Caterham) waren noch langsamer. Mit 108 Runden teilte sich Webber immerhin mit Rosberg Rang zwei in der Kilometertabelle. An Grosjean (119) kam an diesem Tag niemand heran.

Am Freitag findet die Testwoche von Barcelona ihren Abschluss. Sorgen macht den Teams allerdings der Blick auf die Wetterprognose. Zehn Grad und Regen lauten die düsteren Aussichten. Egal bei welchem Wetter - auto motor und sport ist auch am vierten Tag ab 08:45 Uhr mit dem Live-Ticker auf Sendung, um Sie über die aktuellen Entwicklungen auf der Strecke zu informieren.

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