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Ergebnis F1 Test Barcelona 2013

Perez lässt Vettel am 2. Tag hinter sich

Sergio Perez, McLaren, Formel 1-Test, Barcelona, 20. Februar 2013 Foto: Jerry Andre 177 Bilder

Sergio Perez hat sich am zweiten Testtag von Barcelona die erste Tagesbestzeit notieren lassen. Der McLaren-Neuling fuhr dreieinhalb Zehntel schneller als Weltmeister Sebastian Vettel im Red Bull. Die meisten Kilometer legte Lewis Hamilton im Mercedes zurück.

20.02.2013 Tobias Grüner

Sergio Perez scheint endgültig bei McLaren angekommen zu sein. Der Youngster aus Mexiko war am Mittwoch (20.2.2013) in Barcelona klar der schnellste Mann auf der Strecke. Kurz nach der Mittagspause fuhr Perez einen kurzen Run mit weichen Reifen und wenig Sprit. Seine Zeit von 1:21.848 Minuten lag sogar noch unter der Pole Position-Runde von Pastor Maldonado vom GP Spanien 2012.

Sebastian Vettel hatte seine schnellste Runde schon am Vormittag abgespult. Ebenfalls nur eine fliegende Runde auf der Pirelli-Mischung soft, die allerdings dreieinhalb Zehntel langsamer war als die Perez-Runde. Zur Verteidigung des Weltmeisters muss aber angefügt werden, dass der Asphalt vor der Mittagspause noch deutlich kühler war und mit jeder Stunde mehr Gummi auf die Bahn kam. Die Strecke wird somit im Laufe der Woche immer schneller.

Vettel-Rennsimulation mit Pannen

Als die Strecke am Nachmittag den meisten Grip bot, versuchte sich Sebastian Vettel mit einer ersten Rennsimulation. Normalerweise geht eine Grand Prix-Distanz in Barcelona über 66 Runden. Doch der Heppenheimer bog schon nach 25 Runden in die Garage ab. Nach einer kurzen Inspektion nahm Vettel das Rennen gegen die Zeit wieder auf.

Doch nach elf weiteren Runden war schon wieder Schluss. "Wir hatten ein Problem mit einem Rad", erklärte Teamchef Christian Horner leicht angesäuert. Offenbar hatte ein Mechaniker bei einem Boxenstopp nicht richtig gearbeitet. Kurz hinter der Boxenausfahrt stellte der Champion seinen RB9 ab, was zur ersten Unterbrechung des Tages führte.

Räikkönen und Alonso mit Technik-Problemen

Probleme gab es auch bei Kimi Räikkönen. Der Lotus-Pilot konnte zwar am Nachmittag noch die drittschnellste Runde aus dem Ärmel schütteln, vorher war der Finne jedoch lange nur Zuschauer. Nach den ersten vier Installationsrunden in der Früh stellten die Ingenieure ein Problem mit dem Getriebe fest. Bis die Schaltbox gewechselt war, vergingen mehr als fünf Stunden. Der Iceman kam damit nur auf 43 Runden.

Fernando Alonso haderte ebenfalls mit der Technik. Unter der Auspuff-Verkleidung des Ferraris wurde es offenbar etwas zu heiß. Auch die Rote Göttin verbrachte viel Zeit in der Garage bis die Hitzeschäden im Heck beseitigt waren. Nach seinen 110 Runden am Vortag brachte Alonso am Mittwoch nur 76 Umläufe zustande.

Mercedes schnell und zuverlässig

Bei Mercedes war es genau andersherum. Am Dienstag wurde Nico Rosberg noch von einem Getriebeproblem gestoppt. Lewis Hamilton drehte einen Tag später 121 Runden ohne erkennbare Probleme. Der Silberpfeil zeigte sich nicht nur zuverlässig sondern auch schnell. Hamilton fuhr seine Bestzeit in 1:22.726 Minuten auf harten Reifen und nicht wie die Gegner vor ihm auf weicheren Gummis.

Auch Nico Hülkenberg war am Mittwoch im Einsatz. Allerdings verzichtete der Sauber-Neuzugang auf schnelle Runden. In der Früh waren Aerodynamik-Tests angesagt. Am Nachmittag standen Setup-Vergleiche auf dem Programm. So kam der Rheinländer am Ende nur auf Platz neun in der Zeitentabelle.

Die besten Bilder vom Mittwoch gibt es wie immer in unserer Fotogalerie. Am Donnerstag geht die Testwoche von Barcelona in die dritte Runde. auto motor und sport versorgt Sie im Live-Ticker den ganzen Tag mit Infos, Zeiten und Bildern.

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