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Ergebnis F1 Test Barcelona 2013

Rosberg zeigt ganz großes Finale

Nico Rosberg - Mercedes - Formel 1 - Test - Barcelona - 3. März 2013 Foto: xpb 116 Bilder

Nico Rosberg hat sich beim Testfinale von Barcelona die Tagesbestzeit gesichert. Der Mercedes-Pilot konnte die gute Zeit von Teamkollege Hamilton vom Vortag noch einmal um vier Zehntel unterbieten. Red Bull verzichtete bis zuletzt auf schnelle Runden mit leeren Tanks.

03.03.2013 Tobias Grüner

Das große Finale des Testwinters konnte die großen Erwartungen erfüllen. Am Ende war es aber nicht einer der vier Weltmeister, der am Freitag (3.3.2013) die Zeitentabelle auf dem Circuit de Catalunya anführte, sondern Nico Rosberg. Der Mercedes-Pilot packte bei einer Qualifying-Simulation am Vormittag den Hammer aus und gab der Konkurrenz auf dem Weg zum Saisonauftakt in Australien etwas zum Denken.

Rosberg-Bestzeit mit wenig Sprit und weichen Reifen

Zweifler werden sagen, dass die Zeit von 1:20.130 Minuten auf einem kurzen Run mit nur einer fliegenden Runde zustande kam. Das Auto von Rosberg war leicht und mit weichen Reifen bestückt. Doch alle Experten im Fahrerlager waren sich einig: Diese Zeit musst Du erst einmal fahren. Rosberg war damit noch einmal vier Zehntel schneller als Teamkollege Hamilton, der mit seiner Bestzeit am Vortag schon für einige Schlagzeilen sorgte.

Am nächsten an den Silberpfeil heran kam Ferrari-Pilot Fernando Alonso. Genau wie Rosberg absolvierte der Lokalmatador am Vormittag einige schnelle Qualifying-Runs mit weichen Reifen. Am Ende fehlten dreieinhalb Zehntel zur Bestzeit. Ferrari kann sich aber immerhin trösten, dass man deutlich besser aufgestellt ist als im Vorjahr und die Weiterentwicklung während der Saison eine Stärke der Italiener ist. Ganz im Gegensatz zu Mercedes.

Die direkten Titel-Konkurrenten verzichteten am letzten Testtag auf Zeitenjagd. Jenson Button blieb auf Rang drei 1,3 Sekunden hinter der Rosberg-Vorgabe. Sebastian Vettel im Red Bull landete gar nur auf Position acht. Balance-Probleme plagten den Weltmeister. Er hofft, dass bei wärmeren Bedingungen in Melbourne die Reihenfolge noch einmal ganz anders aussehen wird.

Probleme bei Lotus und Sauber

Auch bei Kimi Räikkönen lief das Testfinale nicht nach Plan. Am Vortag musste der Iceman schon krankheitsbedingt absagen. Am Sonntag war nach der ersten Installationsrunde in der Früh gleich schon wieder Schluss. Die Ingenieure stellten ein Getriebeproblem am Lotus fest. Die Schaltbox musste ausgewechselt werden. Erst kurz vor der Mittagspause ging es für den Finnen weiter.

Technische Probleme gab es auch am Sauber. Nico Hülkenberg musste seine Rennsimulation am Nachmittag nach 47 Runden unterbrechen. Ein Problem im Wasserkreislauf stoppte den Rheinländer, der am Vormittag immerhin die viertschnellste Runde gefahren war. Bei Paul di Resta lief es besser. Der Force India kam am Freitag als einziger Pilot in einem Stück über die kompletten 66 Runden, die auch beim GP Spanien im Mai verlangt sind.

Rosbergs Mercedes schnell und zuverlässig

Die meisten Kilometer spulte am Ende aber der Mercedes ab. Mit 131 Umläufen bewies Rosberg, dass sein neuer Dienstwagen nicht nur schnell sondern auch zuverlässig ist. Insgesamt kamen acht Autos in den dreistelligen Bereich: Mercedes (131) - McLaren (122) - Ferrari (120) – Sauber (118) - Caterham (116) – Force India (112) – Marussia (111) - Red Bull (100). Das sieht gut aus für den Saisonstart in zwei Wochen.

Nach der Zielflagge in Barcelona beginnt für die Teams das Rennen gegen die Zeit. Die Autos werden zunächst in die Fabriken zurückgebracht, dort komplett auseinandergebaut und durchgecheckt. Am 15. März müssen sie spätestens in Melbourne sein. Dann beginnt das erste Freie Training zum GP Australien.

Die besten Bilder vom Sonntag haben wir wie immer für Sie in unserer großen Fotogalerie gesammelt.

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