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Ergebnis F1 Test Barcelona 2013

Webber setzt erste Red Bull-Bestzeit

Mark Webber, Red Bull, Formel 1-Test, Barcelona, 28. Februar 2013 Foto: xpb 140 Bilder

Mark Webber hat zum Auftakt der zweiten Barcelona-Testwoche für die erste Red Bull-Bestzeit dieses Testwinters gesorgt. Die meisten Runden fuhr Lewis Hamilton im Mercedes. Bei kalten und nassen Wetterbedingungen konnten die Piloten erst kurz vor Ende der Sitzung Trockenreifen auspacken.

28.02.2013 Tobias Grüner

Auf diesen Start in die letzte Testwoche vor dem Saisonauftakt hätte die Formel 1 verzichten können. Kühle Temperaturen beständig unter der 10°C-Marke, starke Winde und immer wieder einsetzender Regen wirbelten das Programm am Donnerstag (28.2.2013) auf dem Circuit de Catalunya ordentlich durcheinander.

Erst nach der Mittagspause stoppte der Niederschlag. 75 Minuten vor Ende der Sitzung war der Asphalt endlich so weit abgetrocknet, dass die Regenreifen gegen Slicks eingetauscht werden konnten. Die Rundenzeiten wurden immer schneller. Fünf Minuten vor der karierten Flagge ging Mark Webber auf weichen Reifen auf einen letzten schnellen Versuch und sicherte sich in 1:22.693 Minuten die Tagesbestmarke.

Erste Red Bull-Bestzeit durch Webber

Damit stand am neunten Testtag zum neunten Mal ein anderer Pilot an der Spitze der Zeitentabelle. Dass ein Red Bull-Fahrer das Klassement anführte, gab es dieses Jahr noch nie. Bisher hatte sich das Weltmeister-Team immer zurückgehalten. Allerdings ist das Klassement wegen der widrigen Bedingungen mit Vorsicht zu genießen. Der Abstand zum zweitplatzierten Lewis Hamilton zeigt, dass dies kein normaler Testtag in Barcelona war. Dem Mercedes fehlten bereits 1,6 Sekunden auf die Spitze.

Da bis zum Saisonauftakt in Melbourne (17.3.2013) nicht mehr viel Zeit bleibt, absolvierten alle Piloten ein strammes Programm am Freitag. Trotz Regen und Kälte konnte es sich keiner leisten, lange in der Box zu bleiben und auf besseres Wetter zu warten. So kamen auch einige beeindruckende Kilometerleistungen zusammen.
 
Felipe Massa und Lewis Hamilton probierten am Nachmittag sogar, eine komplette Renndistanz über 66 Runden abzuspulen. Doch der Ferrari blieb eine Runde vor dem gesetzten Ziel auf der Strecke stehen. Man ließ absichtlich den Sprit ausgehen, erklärte der Pilot später. Die Unterbrechung der Sitzung zwang auch Hamilton an die Box. Am Ende sicherte sich der Mercedes mit 113 Runden dennoch die Kilometerkrone. Massa kam immerhin auf 112. Mit Sergio Perez (100) schaffte es noch ein dritter Pilot in den dreistelligen Bereich.

Grosjean und Gutierrez im Kiesbett

Auf feuchter Strecke kamen nicht alle Piloten unbeschadet über die Runden. Für die erste Unterbrechung des Tages sorgte Romain Grosjean. Der Lotus-Pilot hatte sein Auto schon 18 Minuten nach Beginn der Sitzung im Kiesbett eingegraben. Kurz vor der Mittagspause leistete sich dann auch noch Sauber-Rookie Esteban Gutierrez einen Abflug. Der Mexikaner stieß dabei sogar leicht im Reifenstapel an und beschädigte den Unterboden seines Autos.

Am Freitag (1.3.2013) werden auch die deutschen Piloten in das Geschehen eingreifen. Neben Sebastian Vettel, Nico Hülkenberg und Nico Rosberg ist auch Adrian Sutil im Einsatz. Der Gräfelfinger wurde erst am Donnerstag als zweiter Stammpilot von Force India bestätigt. auto motor und sport berichtet natürlich ab 08:45 Uhr wieder im Live-Ticker vom Circuit de Catalunya.

Die besten Bilder vom Donnerstag finden Sie in unserer großen Fotogalerie.

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