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F1-Chaosrennen

Die Geschichte der Regenschlachten

Sebastian Vettel Foto: dpa

Nach 33 Runden musste die Rennleitung den Grand Prix von Malaysia abbrechen. Unwetterartige Regenfälle machten eine Weiterfahrt unmöglich. Wir haben die größten Regenschlachten noch einmal zusammengefasst.

05.04.2009 Tobias Grüner

Die Wetterpropheten hatten Recht. Der Start des GP Malaysia um 17 Uhr schreit nach einem Regenrennen. Nach 30 Runden brach die Hölle über Sepang herein. Drei Runden später unterbrach die Rennleitung die Wasserschlacht. Es ist nicht das erste Mal in der Geschichte der Formel 1, dass Rennen wegen starken Regens unterbrochen oder ganz gestoppt wurden.

2007 wurde der GP Europa am Nürburgring nach vier Runden für 25 Minuten unterbrochen, weil ein Regenguss die Strecke überschwemmt hatte. Spyker-Aushilfsfahrer Markus Winkelhock lag zu diesem Zeitpunkt sensationell in Führung. Der Rennsieg aber ging an Fernando Alonso.
 
1998 kam es in Spa in der Startrunde zu einer Massenkollision. Bei schlechter Sicht waren 13 Autos ineinander gefahren. Das Rennen wurde neu gestartet. Es gab einen Jordan-Doppelsieg: Damon Hill vor Ralf Schumacher.
 
1994 fand der GP Japan wegen starken Regens in zwei Portionen statt. Die beiden Rennhälften mit 13 und 37 Runden wurden addiert. Damon Hill gewann ein historisches Duell gegen Michael Schumacher.

1992 gab es in Magny-Cours ein Rennen mit zwei Starts. Nach 18 Runden flutete ein Wolkenbruch die Piste. Später wurden noch 51 Runden angehängt. Der Sieger Nigel Mansell war auch der spätere Weltmeister.
 
1991 fand in Adelaide der kürzeste Grand Prix der Geschichte statt. Nach 14 Runden und 24 Minuten und 34 Sekunden war Schluss. Die Strecke stand unter Wasser. Ayrton Senna gewann.
 
1984 war in Monte Carlo nach 31 Runden Schluss. Rennleiter Jacky Ickx rettete dem Führenden Alain Prost den Sieg. Zwei Runden mehr, und Ayrton Senna und Stefan Bellof wären an dem Franzosen vorbeigeflogen. Es gab nur halbe Punkte.

1981 sahen die Fahrer in Dijon nach 58 Runden die rote Flagge. Nach einer Regenpause ging es für 22 Runden weiter. Alain Prost gewann sein Heimrennen.
 
1975 brach der Veranstalter den GP Österreich nach 29 Runden ab. Sieger Vittorio Brambilla crashte nach der Zieldurchfahrt in die Leitplanken. Weil weniger als 75 Prozent der Distanz zurückgelegt waren, bekamen die Fahrer nur die halben Punkte.
 
1975 landete beim GP England in Silverstone das halbe Feld im Kiesbett. Emerson Fittipaldi fuhr im Schritttempo als Sieger über die Ziellinie.


1971 fand in Kanada der erste Grand Prix statt, der aus Wettergründen abgebrochen wurde. Die Sicht war so schlecht, dass nach 64 von 80 Runden Schluss war. Jackie Stewart lag beim Abbruch in Führung.

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