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Ericsson spult Rennsimulation ab

"Der beste Tag der bisherigen Saison“

Marcus Ericsson - Sauber  Formel 1-Test - Barcelona - 26. Februar 2015 Foto: xpb 25 Bilder

Sauber stellte am Donnerstag (26.2.2015) die Geschehnisse eines Rennwochenendes nach. Marcus Ericsson trainierte zunächst Starts, Boxenstopps sowie Short-Runs und spulte dann eine Rennsimulation ab. Das Qualifying folgte wegen dem Wetter erst am Tagesende.

27.02.2015 Andreas Haupt

Marcus Ericsson strahlte nach am Ende des ersten Testtages der zweiten Barcelona-Woche. Der Schwede, im Vorjahr noch für Caterham unterwegs, belegte in der Endabrechnung die zweite Position. Seine schnellste Zeit von 1:24.276 Minuten erzielte er auf der weichsten aller Pirelli-Gummimischungen ("Supersoft“). "Wir hatten einen sehr guten Tag, wahrscheinlich sogar den besten in der bisherigen Saison. Es gab keine Schwierigkeiten. Das ist auch gut so, nachdem die letzte Woche nicht ideal für uns lief", äußerte sich der Schwede.

Ericsson schafft im Sauber 122 Runden

In der ersten Barcelona-Testwoche klappte für Sauber nicht alles nach Plan. Der Unfall von Felipe Nasr mit Susie Wolff, die Getriebemisere und Probleme mit dem Antriebsstrang hemmten das Programm. Doch am Donnerstag spulte Ericsson 122 Runden ab.

Mit seiner Bestmarke lag der Blondschopf in etwa auf dem Niveau, das die Lotus-Piloten Romain Grosjean (1:24.0) und Pastor Maldonado (1:24.3) beim ersten Barcelona-Test vorgegeben hatten. Lotus ist einer der Gegner, die Sauber 2015 schlagen möchte. Zumindest, wenn es nach den Aussagen von Streckeningenieur Giampaolo Dall’Ara geht. Als weitere Konkurrenten haben die Schweizer Toro Rosso, Force India und das kriselnde McLaren-Honda ausgemacht – zumindest noch am Saisonbeginn.

Williams ist für Sauber wohl zu weit enteilt. Felipe Massa schenkte Ericsson auf der Soft-Mischung 0.776 Sekunden ein. Darauf angesprochen, verfällt Ericsson in die typischen Phrasen: "Wir können nicht auf die Zeiten schauen. Jeder testet ein unterschiedliches Programm.“

Gute Rennsimulation

Für das Schweizer Team war der Tagesablauf zunächst klar abgesteckt: Starts und Boxenstopps am Morgen, danach kurze Runs, eine Qualifying-Simulation und eine komplette Renndistanz. Allerdings musste Sauber wegen des kurzen Regenschauers am Mittag die Quali-Runs auf das Tagesende verlegen. Erst Rennen, dann Zeittraining also.

Mit seiner Rennsimulation zeigte sich Ericsson äußerst zufrieden. "Das Auto hat sich konstant gut angefühlt, die Balance gepasst.“ Für den Start wählte er die weichste Reifenmischung. "Der Verschleiß war ziemlich hoch, was wir aber erwartet hatten. Die Strecke ist sehr fordernd zu den Reifen.“ Beim ersten Boxenstopp schnallten die Mechaniker die Medium-Pneus auf. "Sie arbeiten bei diesen Temperaturen sehr gut. Ich hatte ein richtig gutes Gefühl“, sagte Ericsson.

Seine Rundenzeiten waren auf Mediums auf konstantem Niveau. Das dürfte dem Team Mut machen. Zum Schluss gab Sauber seinem Schützling noch die härteste Mischung auf den Weg. "Die Streckentemperaturen sind zu gering für ihn“, befand Ericsson, der aber auch auf der härtesten Pirelli-Mischung eine gute Figur machte.

Der Schwede blickt schon jetzt optimistisch nach Melbourne: "Am Donnerstagmorgen hatte ich noch mehr Fragezeichen in meinem Kopf. Aber nach diesem Tag fühle ich mich schon bereit für den Start.“

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