Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Ersatz für Felipe Massa

Wer übernimmt Massas Cockpit bei Ferrari?

Michael Schumacher und die Ferrari-Testfahrer Foto: Ferrari 25 Bilder

Felipe Massa wird nach seinem schweren Unfall am Hungaroring einige Wochen ausfallen. Für die Auswahl als Ersatzfahrer bieten sich gleich mehrere Kandidaten an. Wir sagen Ihnen, welche Namen in der Verlosung sind.

26.07.2009 Tobias Grüner

Bis zum nächsten Grand Prix in Valencia dauert es noch einen Monat. Noch ist es nicht sicher, wie lange Massa ausfallen wird. Aber Ferrari sollte sich schon einmal nach einem Ersatz für den Vizeweltmeister umschauen. Für das Ziel, den dritten Platz im Konstrukteurspokal zu erreichen, muss ein guter Mann ins Cockpit. Das Testverbot während der Saison lässt allerdings nicht viele geeignete Optionen.

Marc Gene:
Marc Gene wäre die naheliegendste Lösung. Der Spanier ist der erste Testfahrer bei Ferrari und saß zuletzt in der Winterpause in einem Formel 1-Auto. Dass der 35-jährige fit ist, bewies er erst im Juni mit seinem Sieg bei den 24-Stunden von Le Mans für Peugeot. In der Formel 1 kann er 36 Grand Prix-Starts für Minardi und Williams vorweisen. Ob Ferrari den Katalanen für gut genug hält, ist allerdings fraglich.

Luca Badoer:
Der Italiener Luca Badoer ist der zweite Pilot in Ferraris Testmannschaft. Der Mann aus Montebelluna gilt allerdings als der schnellere der beiden Probefahrer. Allerdings wurde Badoer in seiner Karriere schon einmal übergangen, als ein Ferrari-Pilot ausfiel. Nachdem Crash von Michael Schumacher 1999 in Silverstone bevorzugte die Scuderia den Finnen Mika Salo als Ersatzmann.

Michael Schumacher:
Wenn es um Ferrari geht, kommt man am Namen Michael Schumacher natürlich nicht vorbei. Auch wenn viele Fans von einem Comeback des Rekordchampions träumen, ist eine Rückkehr momentan sehr unwahrscheinlich. Sein letztes Rennen fuhr der mittlerweile 40-Jährige im Oktober 2006. Im April 2008 absolvierte er seine letzten Testfahrten für die Scuderia. Aktuell favorisiert der Ferrari-Berater Motorsport auf zwei Rädern.

Sebastien Bourdais:
Nach seinem Rauswurf bei Toro Rosso ist Sebastien Bourdais wieder auf dem Transfermarkt. Dabei hat der Mann aus Le Mans eine nicht unwichtige Verbindung zu Ferrari. Mit Nicolas Todt besitzt er den gleichen Manager wie Felipe Massa. Für Bourdais spricht außerdem die Erfahrung mit den aktuellen Formel 1-Autos und dem Ferrari-Motor, mit dem der viermalige Champcar-Meister schon bei Toro Rosso unterwegs war.

Nelson Piquet:
Nach aktuellen Plänen soll Nelson Piquet nach dem Rennen am Hungaroring von Renault freigestellt und durch Romain Grosjean ersetzt werden. Neben seinem großen Namen spricht für Piquet ebenfalls die Erfahrung mit den aktuellen Formel 1-Autos. Der Brasilianer gilt allerdings als der bessere Rennfahrer im Vergleich zu Bourdais.

Jacques Villeneuve:
Jacques Villeneuve hat sich in dieser Saison schon des öfteren im Fahrerlager blicken lassen, um sich für ein Formel 1-Cockpit zu bewerben. Mit 38 Jahren ist der Kanadier allerdings schon an der Altersgrenze. Der letzte Einsatz in einem Formel 1-Boliden ist bereits drei Jahre her. In den letzten beiden Jahren tourte der Weltmeister von 1997 durch verschiedene Rennserien weltweit. Neben seinem Engagement in der US-Amerikanischen NASCAR-Serie fuhr Villeneuve auch für Peugeot in Le Mans.

Lucas di Grassi:
Felipe Massas Landsmann Lucas di Grassi ist aktuell als Testfahrer bei Renault unter Vertrag. Wegen des Testverbots in der Formel 1 steht der Brasilianer in der GP2 in Wartestellung, wo er aktuell den vierten Platz in der Fahrertabelle belegt. Für den 24-Jährigen spricht, dass Massa selbst große Stücke auf ihn hält. Schon mehrfach erklärte der Vizeweltmeister, dass di Grassis Talent unterschätzt wird.

Nico Hülkenberg:
Nico Hülkenberg ist wohl der reifste Fahrer unter den Nachwuchspiloten der GP2. Nach seiner Meisterschaft in der Formel 3 in der letzten Saison führt das Talent aus Emmerich nun auch die GP2-Tabelle an. Über den Schumacher-Manager Willi Weber hätte "Hülk" sogar eine direkte Verbindung zu Ferrari. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass Williams seinen Testpiloten für solch ein Abenteuer freistellt. Die Wunden nach den letzten Auseinandersetzungen mit der FOTA sind noch zu frisch.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden