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Erste F1-Zukunfts-Konzepte liegen vor

Formel 1-Fans, was wollt Ihr?

Lewis Hamilton McLaren-Mercedes MP4-23 - Formel 1 - 2008 Foto: Wilhelm 29 Bilder

Die Formel 1-Strategiegruppe diskutiert über die Formel 1 der Zukunft. Wir haben erste Informationen zu den Vorschlägen und wollen Sie fragen, wie die Rennwagen Ihrer Meinung nach künftig aussehen sollen. Die Fans wurden bei der Debatte bisher ausgeschlossen. Dabei müssen Ihnen die Autos gefallen, nicht den Teams. Wir bieten ihnen fünf Konzepte zur Wahl an, die wir näher in unserer Fotoshow erläutern.

11.02.2015 Michael Schmidt

Am 5. Februar haben Bernie Ecclestone, FIA-Präsident Jean Todt und die Vertreter der sechs Teams der Strategiegruppe über die Formel 1 der Zukunft diskutiert. Sie soll 2017 an den Start gehen. Neben 1.000-PS-Motoren wurde auch über denkbare Konzepte für das Auto gesprochen.

Das Formel 1-Auto der Zukunft soll nach Wunsch von Ecclestone "aggressiv" aussehen. Und mit der Zeit gehen. Red Bull und McLaren legten Zeichnungen vor. Ferrari hat ein Konzept in der Hinterhand.

Erste Konzepte für Formel 1-Auto der Zukunft

Wir wissen, was Red Bull vorgeschlagen hat und was Ferrari am liebsten hätte. Und wir sind enttäuscht. Der Ferrari-Formel 1 ist ein verkappter Sportwagen, der dem La Ferrari nicht unähnlich sieht. Wen wundert's?

Red Bull nimmt die aktuellen Autos als Basis, bläht sie auf zwei Meter Breite auf und verpasst ihnen riesige Hinterreifen. Der Frontflügel ist stolze 1,85 Meter breit und tiefer. Der Heckflügel breiter und tiefer. Dazu wie früher ein unteres Element. Die Leitbleche vor den Seitenkästen bekommen mehr Platz. Auch hier ist die Absicht erkennbar. Es ist ein Konzept, mit dem sich Red Bull die Rückkehr zum Erfolg verspricht.

Doch genau das ist der falsche Ansatz. Eigentlich müssten alle Beteiligten mit einem Vorschlag kommen, dazu die FIA und auch die Rechteinhaber. Auch Fans sollten Ideen einschicken dürfen. Dann filtert man die machbaren Konzepte aus und lässt die Zuschauer abstimmen. Und zwar nur die. Was soll bei dieser Wahl die Strategiegruppe? Die Autos müssen dem Publikum gefallen und nicht den Teilnehmern.

Wir haben fünf unterschiedliche Konzepte herausgesucht, aus denen man sich das Formel 1-Auto der Zukunft zusammenbauen könnte. Das erste ist eine Rückkehr zu den tiefen Nasen Anfang der 90er Jahre. Der Jordan EJR191 von 1991 ist so ein Beispiel, aber auch der Williams FW14B von 1992. Da wuchs der Frontflügel direkt aus der Nase. Von vorne gesehen lag das Auto knapp über der Straße, die Endplatten haben einen Funkenregen erzeugt.

Der Radstand betrug rund drei Meter und die Autos waren noch zwei Meter breit. Natürlich müsste sich der Rest des Autos, speziell die Seitenkästen und Flügel dem heutigen Standard anpassen. Die Seitenteile waren damals noch einfache Pontons und unten nicht so elegant eingezogen wie heute. Die Heckpartie war breit statt schlank. Die FIA wird dieses Konzept nicht so lieben, denn sie hat bei tiefen Nasen die Angst, dass bei einem Auffahrunfall das dahinterliegende Fahrzeug unter das andere taucht.

Zwischen 2000 und 2008 hatten die Hochnasen Konjunktur. Jeder Zentimeter des Autos wurde für Abtrieb genutzt. Das Bild wurde 2009 durch die 1,80 Meter breiten Frontflügel und die nur noch 75 Zentimeter breiten Heckflügel entstellt. Außerdem verbot die 75-Millimeter-Radius-Regel praktisch sämtliche Aufbauten auf der Verkleidung. Die extremsten Autos dieser Klasse stammen aus der Saison 2008. Die ganze Karosserie war voll mit Finnen, Kaminen und Winglets. Vielen Fans gefiel das.

IndyCar oder Newey-Studie als Vorbild?

Wir können uns auch ganz vom traditionellen Outfit eines Formel 1-Autos verabschieden. Warum nicht Kotflügel und Radverkleidungen? Keine Formel 1, sagen die Puristen. Doch vielleicht denken wir alle zu konservativ. Wären die IndyCar-Autos mit ihrem Batman-Look eine Alternative? Natürlich nur das Heck. Die Frontpartie passt bei diesen Dallaras nicht zum Rest des Autos. Der Gundgedanke kann aber bestimmt von pfiffigen Designern in ein ansprechendes Konzept umgewandelt werden.

Warum nicht gleich etwas ganz Extremes. Ein Auto wie es Adrian Newey vor 2010 für Red Bull X2010 entworfen hat. Die Aufgabe an den Stardesigner lautete: Bau das ultimative Rennauto. Newey wähnte sich im Paradies. Zeichnete ein Fahrzeug, das aussah wie von einem anderen Stern. Mit Radverkleidungen, Groundeffekt, aktiver Aufhängung, geschlossener Cockpit-Kanzel und dem Staubsauger-Prinzip.

Oder finden sie die aktuellen Formel 1-Autos mit den nun wieder etwas schöneren Nasen ganz okay? Vielleicht mit breiteren Reifen und einer breiteren Spur, wie von Red Bull bei der Strategiesitzung vorgetragen. Schreiben Sie uns und stimmen Sie ab. Vielleicht haben Sie ja auch eine viel bessere Idee. Schicken Sie uns Ihre Konzepte, und wir werden sie veröffentlichen.

In unserer Bildergalerie zeigen wir noch einmal, wo die Formel 1-Verantwortlichen überall Ideen "klauen" könnten.

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