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Erster Test von Romain Grosjean

"Zur Not haben wir noch Melbourne"

Romain Grosjean - Formel 1 - Test - Bahrain - 2014 Foto: xpb 26 Bilder

Romain Grosjean hat am ersten Bahrain-Testtag endlich seine Winterpause beendet. Die ersten Einsätze im neuen Lotus E22 haben sich gut angefühlt. Mehr als 8 Runden waren am Ende aber nicht drin für den Franzosen.

19.02.2014 Tobias Grüner

Lotus hat die erste Testwoche in Jerez ausgelassen. Für Romain Grosjean verlängerte sich der Urlaub somit um 3 Wochen. Erst in Bahrain stieg der in Genf geborene Franzose in das Testgeschehen ein. Am Mittwoch (19.2.2014) durfte er sein neues Spielzeug aus der Nähe kennenlernen. Die Konkurrenz schaute ganz genau hin, als er in der Früh aus der Garage rollte.

Grosjean hofft auf mehr Kilometer

Mit den zwei Stoßzähnen in der Front und dem ungewöhnlich asymmetrischen Heck zog der Lotus E22 die Blicke auf sich. "Unser Auto sieht interessant aus. In das Design wurde viel Hirnschmalz investiert", grinst Grosjean. "Ich würde jetzt nicht sagen, dass die Formel 1-Autos wunderschön sind. Das sind sie sicher nicht. Das liegt aber am Reglement. Man muss das Beste daraus machen."
 
Wie gut die revolutionäre Konstruktion funktioniert, konnte Grosjean aber noch nicht sagen. Mehr als 8 Runden waren zum Auftakt der Bahrain-Testwoche nicht drin. Erst legte ein Software-Teufel den schwarz-goldenen Renner lahm. Später trat auch noch ein Batterie-Problem auf. Die Energie-Speicher mussten gewechselt werden.

"Wir haben noch nicht alles genau verstanden", gab Grosjean zu. "Das Problem mit den Batterien liegt aber bei Renault. Leider haben wir nicht so viele Runden hinbekommen, wie wir gewollt haben. Hoffentlich klappt es morgen besser."

Neuer Lotus E22 fühlt sich gut an

Aber auch in den ersten 8 Runden konnte Grosjean schon einen guten Eindruck gewinnen. "Es hat sich für mich schon gut angefühlt, wieder im Auto zu sitzen. Das richtige Gefühl ist noch da. Es war aber etwas seltsam. Mit dem neuen Antrieb hört man auf der Gerade mehr Windgeräusche als den Lärm des Motors. Insgesamt hat sich das Auto aber gar nicht schlecht angefühlt."

Grosjean gibt zu, dass Lotus noch aufholen muss. Die geringe Kilometerleistung im Vergleich zur Konkurrenz wirkt sich auf das Programm aus. "Für uns geht es hier noch nicht um Setup-Arbeit. Wir müssen erst einmal alles verstehen. Wir wussten, dass es Probleme geben kann. Zur Not haben wir in Melbourne immer noch 3 Freie Trainings, um die richtige Abstimmung zu finden."

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