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Erstes Duell

Schumacher gegen Räikkönen

Foto: dpa

Am Montag (25.2.) kommt es zu einer Premiere. Beim letzten Test der Formel 1 vor dem Saisonstart in Melbourne treffen zum ersten Mal Weltmeister Kimi Räikkönen und der siebenfache Ex-Champion Michael Schumacher aufeinander.

22.02.2008 Michael Schmidt

Ferrari teilte Entwicklungshelfer Schumacher für das Auto mit der Nummer zwei für den ersten von drei Testtagen in Barcelona ein. Die anderen beiden Tage fährt Felipe Massa neben Räikkönen. Schumacher nimmt damit zum fünften Mal seit seinem Rücktritt im Formel 1-Cockpit von Ferrari Platz. Bei den ersten vier Einsätzen in Barcelona und Jerez waren Testfahrer Luca Badoer und Felipe Massa seine Teamkollegen.

Auch wenn die Ferrari-Piloten meistens unterschiedliche Testprogramme abspulen, hat das erste Aufeinandertreffen des Rekordweltmeisters und seines Nachfolgers seinen Reiz. Die Experten werden die Rundenzeiten von Schumacher und Räikkönen besonders genau beobachten.

Einsame Renn-Simulation 

Am Freitag (22.2.) ist Ferrari noch exklusiv in Barcelona. Während die restlichen Teams ihre Autos pflegen und die Motoren stumm bleiben, simuliert Ferrari mit Felipe Massa und Luca Badoer ein ganzes Grand Prix-Wochenende: Freitagstraining, Qualifikation, Rennen über 310 Kilometer mit einem echten Start und Boxenstopps. Der Ferrari F2008 fährt dabei bereits in der Aerodynamikkonfiguration, wie sie auch beim GP Australien in drei Wochen zum Einsatz kommt.

Nach 8.758 Testkilometern mit dem neuen Auto zogen die Ferrari-Strategen bisher eine positive Zwischenbilanz. "Unser Gefühl ist vergleichbar mit Oktober 2007", heißt es in Maranello. Da war der Ferrari das überlegene Auto im Feld. Der Ferrari F2008 hat die Schwächen seines Vorgängers auf langsamen Strecken abgelegt, dabei aber nichts auf schnellen Strecken eingebüßt. Während man im Vergleich mit Hauptrivale McLaren-Mercedes auf eine Runde praktisch gleichauf liegt, hätte man bei Distanzläufen die Nase vorn. Die große Frage ist, um wieviel. Die Berechnungen schwanken zwischen 0,1 und 0,3 Sekunden pro Runde.

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