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Formel 1: Entwicklung für 2011

F-Schacht kein Thema mehr für F1-Neulinge

Timo Glock Foto: xpb 22 Bilder

Die drei neuen Formel 1-Teams Lotus, Virgin und HRT stehen schon nach einem Drittel der Saison vor einer wichtigen Entscheidung. Wie viel wird noch ins aktuelle Auto investiert? Die Entwicklung vom F-Schacht-System steht bei niemandem auf der Agenda.

13.05.2010 Tobias Grüner

Im Freien Training von Monaco lagen die drei neuen Teams so nahe am Rest des Feldes wie noch nie in der Saison. Nur eine Sekunde trennten die besten Neulinge jeweils vom schwächsten arrivierten Team. Doch dieser Rückstand könnte bald größer werden. Wenn die F1-Einsteiger mit ihren begrenzten Mitteln in der nächsten Saison einen großen Schritt machen wollen, müssen sie schnell den Entwicklungsfokus auf das kommende Jahr verschieben.

Lotus-Updates bis Silverstone

"Eigentlich wollten wir schon nach Monaco keine neuen Teile mehr bringen", erklärte Lotus-Pilot Heikki Kovalainen. "Jetzt haben wir aber noch einmal ein Aerodynamik-Update für Silverstone eingeplant." Die Version vom GP England muss dann so gut es geht die restliche Saison durchhalten. Das von McLaren entwickelte F-Schacht-System wird man nicht am Lotus sehen. Da es für 2011 verboten wird, wäre das auch wenig sinnvoll. "Es war bei uns aber auch nie eingeplant", fügt Kovalainen hinzu.

Auch bei Virgin scheint der F-Schacht, der die Luftströmung am Heck abreißen lässt, kein Thema zu sein. "Das wäre ja Unsinn, wenn wir da noch Zeit investieren", erklärte Timo Glock. Wann die Entwicklung komplett auf 2011 umgeschwenkt wird, konnte der Hesse aber noch nicht sagen. "Für Istanbul haben wir aber schon noch was geplant, zumindest das zweite Auto für Lucas di Grassi. Was wir darüber hinaus noch bekommen, müssen wir mal schauen."

HRT will 2011er Auto selbst bauen

Beim dritten Neuling HRT hat man ganz andere Sorgen. Das spanische Team, das erst kurz vor der Saison überhaupt erst den Einstieg sichern konnte, kämpft mit dem geringsten Budget. Das aktuelle Chassis wird noch von Dallara gebaut. Im nächsten Jahr will man das Auto selbst konstruieren. Im August soll es losgehen. Wann die Entwicklung vom aktuellen Auto abgezogen wird, scheint noch nicht geklärt. "Da müssen wir uns jetzt mal zusammensetzen", erklärt der neue Testfahrer Christian Klien. "Eigentlich wollten wir schon noch etwas näher an die anderen Neulinge herankommen. Aber der Abstand ist jetzt doch ziemlich groß."

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