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F1 2009

Deshalb wird die Saison 2009 noch besser

Yas Marina Circuit Foto: Abu Dhabi GP 18 Bilder

Zuletzt bestimmten negative Themen wie Wirtschaftskrise, Teampleiten und das ungewöhnliche Design der F1-Boliden die Schlagzeilen. Wir sagen Ihnen, warum Sie sich trotzdem auf die neue Saison freuen sollten.

18.02.2009 Tobias Grüner

Die neue Saison ist noch fünf Wochen entfernt, doch die frühen Präsentationen und die ersten Tests mit den neuen Autos haben das Formel 1-Fieber bei den Fans schon wieder entfacht. Noch werfen die neuen Boliden mehr Fragen auf, als sie Antworten geben. Experten und Fans diskutieren über die Stärken und Schwächen. Wer hat das beste Konzept? Wer fährt mit KERS? Wohin entwickelt sich die Formel 1?

Red Bull RB5: F1 Technik 2009 1:52 Min.

Ein Großteil der Spannung liegt dabei schon auf der Entwicklung vor der Saison. Wegen des Testverbots zwischen den Rennen finden die entscheidenden Weichenstellungen in den nächsten Wochen statt. Die Konkurrenz beobachtet sich gegenseitig. Jeder hofft, mit seinem Konzept den großen Wurf gelandet zu haben. Interessante Details der Konkurrenz dürften innerhalb kürzester Zeit im eigenen Simulator landen.
 
Die Saison 2009 bietet alle Voraussetzungen, zu einem exzellenten F1-Jahrgang zu werden. Wir nennen Ihnen zehn Gründe, warum Sie kein Rennen verpassen sollten:

1. Verschobenes Kräfteverhältnis: Beim Design der neuen Boliden mussten alle Teams quasi bei Null beginnen. Selbst Experten können noch nicht einschätzen, wer das beste Konzept aufs weiße Blatt Papier gebracht hat, wird sich erst im Renneinsatz zeigen. Nach ersten Eindrücken konnte z.B. Williams und Red Bull Boden gutmachen. Spannung ist auf jeden Fall garantiert.

2. KERS: Das Energie-Rückgewinnungssystem (KERS) verspricht mehr Action auf der Strecke. Der zusätzliche Schub bedeutet mehr Arbeit für die Teams und ermöglicht in der Theorie auch mehr Überholvorgänge. Spannend wird auch zu sehen, welche Teams die neue Technologie am besten beherrschen und welches Konzept sich am Ende durchsetzt.

3. Aerodynamik: Die Überhol-Kommission der FIA hat ganze Arbeit geleistet. Breite, manuell verstellbare Frontflügel, ein schmales Heck und keine Luftleitelemente mehr auf der Karosserie. Ob die Maßnahmen wirklich zu mehr Zweikämpfen auf der Strecke führen, muss sich erst noch zeigen. Weniger Action dürfte es aber auf keinen Fall geben.

4. Slicks: Die neuen Gummis verzichten endlich auf die ungeliebten Rillen. Die vergrößerte Auflagefläche erhöht den Grip, was sich vor allem an der Vorderachse verstärkt bemerkbar macht. Erste Tests haben außerdem gezeigt, dass die Bridgestone-Pneus sehr sensibel reagieren. Die Folge sind extreme Zeitunterschiede zwischen neuen und alten Reifen: Die Strategie wird deshalb noch wichtiger und die Fans können sich über mehr direkte Zweikämpfe freuen.

5. Höhere Leistungsdichte:
2008 hatte Force India noch ganz klar die rote Laterne im Feld inne. In der kommenden Saison erhält das Sutil-Team jedoch die komplette Antriebseinheit mit Motor und KERS aus dem McLaren-Mercedes Regal. Mit den Komponenten des Weltmeisters sollte der Mallya-Rennstall deutlich konkurrenzfähiger sein.

6. Gute Aussichten der Deutschen: Die fünf deutschen Piloten machen sich berechtigte Hoffnungen, dass es 2009 weiter aufwärts geht. Nick Heidfeld helfen die Slicks in der Theorie bei seinen Qualifying-Problemen. Sebastian Vettel kann sich nach seinem Aufstieg zu Red Bull über besseres Material freuen. Nico Rosberg geben die ersten guten Testresultate Anlass für Optimismus. Timo Glock kennt nach seinem ersten F1-Lehrjahr nun alle Strecken und kann voll angreifen. Und Adrian Sutil freut sich wie erwähnt bereits auf seinen neuen Motor und KERS aus dem Hause Mercedes.

7. Mehr Freitagsaction: Die Testrestriktionen zwingen die Teams dazu, auch am Freitag neue Teile auszuprobieren. Am ersten Tag des Rennwochenendes dürfte also viel Betrieb auf der Strecke herrschen.

8. Viele Traditionsrennen: Die Fans können sich in der 2009 auf viele traditionsreiche Rennen freuen. Silverstone wird diese Saison seine Abschiedsvorstellung geben, bevor Donington 2010 den Grand Prix übernehmen soll. Auch der Nürburgring und Suzuka sind dieses Jahr wieder dabei. Zusammen mit Monza, Spa-Francorchamps und Monaco können sich die Fans auf einige Klassiker freuen.

9. Geänderte Startzeiten: Sowohl in Australien als auch in Malaysia wurde der GP-Start auf 17 Uhr Nachmittags gelegt. Fans müssen nun nicht mehr mitten in der Nacht aufstehen, sondern können die Formel 1 zum Frühstück schauen. Das Rennen in Singapur wird wie gehabt als Nacht-Grand Prix ausgetragen und läuft in Europa somit zur gewohnten Mittagszeit.

10. Saisonfinale in Abu Dhabi: Das letzte Rennen der Saison wird der große Höhepunkt der Saison. Mit Milliarden-Investitionen wurde in Abu Dhabi eine neue Strecke der Extraklasse in den Wüstenboden gesetzt. Fans und Piloten können sich jetzt schon freuen.

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