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Formel 1 Aerodynamik-Wahnsinn

Die beklopptesten Flügel der F1-Geschichte

Jos Verstappen - Arrows A22 - GP Monaco 2001 Foto: sutton-images.com 52 Bilder

Formel 1-Aerodynamiker beschäftigt seit rund 50 Jahren nur eine Frage: Wie lässt sich ein Auto mit Hilfe von Flügeln so stark wie möglich auf den Asphalt pressen? Im Laufe der Zeit kamen die Ingenieure dabei auf einige abgefahrene Ideen. Wir zeigen die verrücktesten Flügel in der Galerie.

10.08.2016 Tobias Grüner 1 Kommentar

Technikfreunde werden in der Formel 1 schon seit einiger Zeit auf Diät gesetzt. Die letzten großen Geniestreiche sind bereits Jahre her. Wir erinnern uns noch gerne zurück, als McLaren 2009 die Strömung am Heckflügel mit einem cleveren Luftkanalsystem kontrolliert zum Abreißen brachte und so den Top-Speed erhöhte. Oder wie Red Bull ab 2010 den Diffusor mit Hilfe von Abgasen auf den Asphalt presste.

Aber kaum war eine neue geniale Idee geboren, wurde sie von der FIA auch schon wieder verboten. Doppeldiffusor, F-Schacht, FRIC-Systeme – alles mittlerweile Geschichte. Heute muss man schon ganz genau hinschauen, um überhaupt noch Unterschiede an den Autos zu erkennen.

Moderne Formel 1 im Einheitslook

Der moderne Einheitslook hat eine einfache Ursache: Alle Formel 1-Ingenieure arbeiten in den Fabriken mit den gleichen präzisen Entwicklungswerkzeugen. Entsprechend ähnlich fallen am Ende auch die Lösungen aus. Da erinnern wir uns gerne zurück an die guten alten Zeiten, als die Entwicklung hauptsächlich aus dem Trial & Error-Prinzip bestand.

Windkanäle kamen erst in den 80er Jahren langsam in Mode. Strömungssimulationen am Computer (CFD) brauchten mangels Rechenleistung noch 30 Jahre länger, bis sie in den Entwicklungsabteilungen der F1-Teams Einzug hielten. Davor wurden neue Teile noch am Reißbrett entworfen.

Lotus Renault 94T - GP Holland 1983Foto: sutton-images.com
Stapelweise Heckflügel.

Flügel-Vielfalt in Monaco

Was nicht funktionierte, wurde früher einfach weggeworfen. Dann hat man eben etwas anderes entwickelt. Um den Abtrieb der Autos zu erhöhen, kamen die Ingenieure im Laufe der Jahre auf viele skurrile Ideen. Vor allem auf langsamen Strecken wie Monaco schraubten die Techniker regelmäßig neue, ungewöhnliche Flügelelemente an die Autos.

Bei der Position der Abtriebsspender zeigte man sich wenig wählerisch. Egal ob übereinander gestapelt oder hintereinander positioniert – angebaut wurde, wo Platz war. Zur Not auch mal einfach auf der Nase – mitten im Sichtfeld des Fahrers. Das Thema Sicherheit wurde damals offenbar noch nicht allzu ernst genommen.

Auf welche – teilweise echt bekloppten – Aerodynamik-Ideen die Ingenieure in den letzten 50 Jahren gekommen sind, zeigen wir Ihnen in der Galerie.

Neuester Kommentar

"Wir erinnern uns noch gerne zurück, als McLaren 2009 die Strömung am Heckflügel mit einem cleveren Luftkanalsystem kontrolliert zum Abreißen brachte"

Das war aber erst 2010. ;)

Proesterchen 10. August 2016, 09:33 Uhr
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