Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Formel 1 am Nürburgring 2013

Eiertanz mit Ecclestone

Bernie Ecclestone - Formel 1 - GP Singapur - 22. September 2012 Foto: dpa 33 Bilder

Kommt die Formel 1 an den Nürburgring oder nicht? Bernie Ecclestone veranstaltete zuletzt einen medialen Eiertanz. Mal steht das Rennen in der Eifel vor dem Aus, dann macht der Formel 1-Boss den Fans am Ring wieder Hoffnung.

23.01.2013 Tobias Grüner, dpa

Eines steht fest: Am 7. Juli 2013 werden Formel 1-Autos in Deutschland um WM-Punkte fahren. Wo genau der Grand Prix stattfinden wird, steht allerdings immer noch in den Sternen. Die Alternativen sind nicht besonders groß. Nach dem jährlichen Wechselrhythmus wäre eigentlich der Nürburgring dran. Doch wegen der finanziellen Probleme deutete Bernie Ecclestone schon mehrmals an, das Rennen nach Hockenheim zu verlegen.

Ecclestone arbeitet am GP Deutschland

Erst vor einer Woche ließ der F1-Boss über britische Medien mitteilen, dass ein Rennen in der Eifel "unwahrscheinlich" sei. Sieben Tage zuvor hieß es noch: "Wir versuchen es möglich zu machen. Der Nürburgring sollte es werden." Jetzt gibt es ein neues Lebenszeichen von Rennchef: "Er tut sein Bestes um sicherzustellen, dass wir die Formel 1 in Deutschland nicht verlieren", teilte sein Büro der Mainzer "Allgemeinen Zeitung" mit.

Nach Informationen der Zeitung sind die Verträge zwischen Ecclestone und den ehemaligen Ring-Pächtern zwar ausverhandelt, aber noch nicht unterschrieben. Der Brite habe sich nicht dazu geäußert, ob er die Papiere in den kommenden Tagen unterzeichnen wolle. Karl-Heinz Steinkühler, der Sprecher der Nürburgring Automotive GmbH (NAG), hatte sich zuletzt verhalten optimistisch geäußert, dass die Verhandlungen zu einem positiven Ergebnis führen.

Nürburgring müsste umdisponieren

Wenn die Formel 1 tatsächlich am 7. Juli am Ring gastiert, müssten die Organisatoren in der Eifel ihren Rennplan noch einmal über den Haufen werfen. Die Verträge mit den Formel 1-Veranstaltern besagen, dass die Strecke in den zwei Wochen vor einem Grand Prix nicht für andere Rennen genutzt werden darf. Vor allem die Großveranstaltungen Truck Grand Prix (28.-30. Juni 2013) und der VLN-Lauf eine Woche vorher wären davon betroffen.

Aus Hockenheim ist aktuell nichts zu hören. Die Bereitschaft das Rennen notfalls zu übernehmen ist angeblich da. Die Frage lautet: zu welchem Preis? Die Verträge mit Ecclestone müssten allerdings geändert werden. Sonst droht ein Verlust.

Das aktuelle Abkommen mit dem F1-Boss besagt, dass rund 60.000 Tickets verkauft werden müssen, um in die Gewinnzone zu kommen. 2011 wurde dieses Ziel gerade so erreicht. Durch das Hickhack bleiben nun aber höchstens noch fünf Monate für den Verkauf der Karten. Und das lukrative Weihnachtsgeschäft hat man bereits verpasst. Am Ende könnte es also nur Verlierer geben.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden