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GP Indien-Architekt Tilke

"Strecken immer erst kurz vorher fertig"

GP Indien 2011 Modell Foto: GP Indien 2 Bilder

Formel 1-Architekt Hermann Tilke hat Gerüchte zurückgewiesen, dass die Strecke in Indien zu spät fertig wird. Im Interview spricht der Bauingenieur über die Besonderheiten des neuen Kurses.

29.09.2011 Tobias Grüner
Müssen sich die Fans Sorgen machen, dass es Probleme gibt?

Tilke: Nein, es ist soweit alles im Plan. Das ist eigentlich wie immer. Fast alle neuen Rennstrecken werden erst kurz vorher fertig. Das wird auch hier so sein. Es wird aber alles funktionieren.

Ist denn auch rund um die Rennstrecke alles fertig?

Tilke: Es wird sicher in bestimmten Teilen der Infrastruktur noch etwas improvisiert werden. Aber auch das ist ja fast überall so.

Hat denn bei den Bauarbeiten alles funktioniert?

Tilke: Ich bin sehr zufrieden. Ich denke, das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Was sind denn die Besonderheiten der neuen Strecke?

Tilke: Wir haben mit der FIA ein paar neue Sachen überlegt. Vor allem was das Überholen betrifft. In bestimmten Kurven haben wir den Eingang sehr stark aufgeweitet, so dass zwei Linien möglich sind. Das bedeutet, dass sich ein Fahrer nicht so einfach verteidigen kann, weil es breit ist. Das wird spannend zu sehen, wie das funktioniert. Dann haben wir auch zwei, drei richtig schnelle Kurven drin.

Und vom Setup her? Wie viel Abtrieb muss man fahren?

Tilke: Das ist schwierig zu prognostizieren. Ich kann das noch nicht so ganz einschätzen. Ich denke, medium- bis high-downforce.

Wie lief das Projekt im Vergleich mit den anderen Rennstrecken, die sie gebaut haben?

Tilke: Jedes Projekt ist im Grunde gleich aufwändig. Aber jedes Projekt ist auch immer sehr anders. Andere Länder, andere Mentalitäten, andere Gegebenheiten, anderes Wetter. Immer wieder unterschiedlich.

Gab es besondere Schwierigkeiten in Indien?

Tilke: Beim Bau selbst gab es eigentlich keine besonderen Probleme, wie wir sie z.B. in Bahrain oder Shanghai erlebt haben. In Bahrain war ja alles Fels, in Shanghai hatten wir Sumpf. Das war hier nicht der Fall. Eher normale Bedingungen.

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