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Formel 1: Duell Schumacher vs. Villeneuve Teil 2

Villeneuve-Comeback mit Stefan GP?

Jacques Villeneuve Foto: xpb 153 Bilder

Mit Jacques Villeneuve könnte 2010 noch ein fünfter Weltmeister ins Formel 1-Starterfeld rücken. Der serbische Rennstall Stefan GP soll starkes Interesse am Champion von 1997 besitzen. Bis zum Comeback müssen allerdings noch einige Hürden überwunden werden.

18.02.2010 Tobias Grüner

Jacques Villeneuve gegen Michael Schumacher - dieses Duell hat Ende der 90er Jahre Formel 1-Fans rund um den Globus elektrisiert. Ihren Höhepunkt fand die Fehde, als Schumacher im Kampf um die WM 1997 mit seinem Rivalen in Jerez kollidierte. Villeneuve konnte weiterfahren und errang den Titel, Schumacher wurden für die Attacke alle WM-Punkte abgezogen.

Villneuve arbeitet schon länger am Comeback

Nun könnte es vielleicht bald schon zu einer Neuauflage des Zweikampfes kommen. Wie Michael Schumacher plant auch der Kanadier schon länger sein Comeback. In der vergangenen Saison wurde Villeneuve oft im Fahrerlager gesichtet, um sich bei den Teams vorzustellen. Bis jetzt waren de Bemühungen des 38-Jährigen erfolglos.

Doch wie die Kollegen des britischen Magazins 'Autosport' berichten, soll sich Villeneuve mit Stefan GP geeinigt haben. Schon nächste Woche könnte eine offizielle Bekanntgabe über die Zusammenarbeit in der Saison 2010 folgen. Nach seinem F1-Ausstieg 2006 war Villeneuve zuletzt in der US-amerikanische NASCAR-Serie und für Peugeot in Le Mans unterwegs.

Stefan GP weiter in Wartestellung

Noch stehen dem Formel 1-Comeback aber einige Hürden im Weg: Zoran Stefanovich, der Besitzer von Stefan GP, muss weiter darauf hoffen, dass eines der neuen F1-Teams demnächst schlapp macht und er den Platz übernehmen kann. Ob das alles rechtzeitig bis zum Auftaktrennen in Bahrain klappt, ist fraglich. Zwar scheinen sowohl Campos als auch USF1 an der Aufgabe zu scheitern, bis die FIA aber einen Nachrücker bestimmt, können noch einige Wochen vergehen.
 
Wie beim Auswahlverfahren im Vorjahr ist zunächst eine offizielle Ausschreibung notwendig, bei der alle Kandidaten begutachtet werden müssen. Stefanovich hat allerdings schon mehrfach bestätigt, dass er mit zwei Autos in Bahrain am Start stehen könnte. Stefan GP hatte sich die bereits fertig entwickelten Autos des ausgestiegenen Toyota-Rennstalls gesichert. Als Dank für das Abkommen mit Toyota will Stefanovich einem Japaner einen Platz im Cockpit geben. Ex-Williams-Fahrer Kazuki Nakajima soll als neuer Pilot bereits feststehen. Neben Villeneuve und Nakajima war zuletzt auch Ralf Schumacher in der Verlosung.

Chandhok noch ohne Vertrag

Auch zum Ersatzmann gab es in den letzten Tagen heftige Spekulationen. Der Inder Karun Chandhok soll als dritter Pilot in das serbische Team kommen. Allerdings sei noch nichts unterschrieben, wie der GP2-Fahrer nun über seinen Twitter-Account mitteilte: "Um es klarzustellen, momentan gibt es kein Abkommen mit Stefan GP. Glaubt mir, wenn ich einen Formel 1-Deal unterschrieben und bestätigt hätte, würde ich das laut von den Dächern schreien", schrieb der Inder.

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