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F1-Fahrerbenotung GP Italien

Hamilton fehlen drei Kilometer zur Eins

Hamilton & Räikkönen Foto: Daniel Reinhard 51 Bilder

Neben den beiden Brawn-Piloten verdiente sich auch Adrian Sutil die Traumnote eins für das Rennen in Monza. Lewis Hamilton wäre ebenfalls ein Einser-Kandidat gewesen. Der Crash drei Kilometer vor der Ziellinie führte jedoch zur Abwertung.

14.09.2009 Michael Schmidt, Tobias Grüner

Rubens Barrichello: Note 1
Nach Valencia legte Barrichello bereits das zweite perfekte Wochenende dieser Saison hin. Im Qualifying schon besser als Teamkollege Jenson Button, ließ er auch im Rennen nichts anbrennen.

Jenson Button: Note 1-
Button erwischte ebenfalls ein sehr gutes Wochenende. Allerdings war der WM-Spitzenreiter immer einen Tick langsamer. Im ersten Stint fing sich Button einen kleinen Rückstand ein, den er nicht mehr aufholen konnte.

Kimi Räikkönen: Note 2
Beim Ferrari-Heimspiel in Monza fuhr Räikkönen nun zum dritten Mal in Folge auf das Podium. Erneut zeigte der Finne, was mit dem Auto möglich ist, auch wenn der F60 sicher nicht so stark war wie in Spa. Räikkönen konnte Adrian Sutil souverän hinter sich halten, obwohl dieser schneller war. Am Ende kam auch noch das Glück in Form des Hamilton-Crashs hinzu.

Adrian Sutil: Note 1-
Mit Platz vier fuhr Adrian Sutil das beste Ergebnis seiner Karriere ein. Einziger Abstrich des Rennwochenendes: Im Qualifying lag er spritbereinigt knapp hinter Teamkollege Tonio Liuzzi. Die schnellste Rennrunde zeigt, dass der Sieg mit einer anderen Strategie möglich gewesen wäre.

Fernando Alonso: Note 2
Abseit der Rennstrecke drehte sich alles um Renault. Auf der Strecke war Fernando Alonso dagegen unauffällig. Dabei hat der Spanier keinen Fehler gemacht. Besser als Rang fünf ist das Auto einfach nicht.

Heikki Kovalainen: Note 3
Im Training lag Kovalainen spritbereinigt noch vor Teamkollege Hamilton. Im Rennen verhagelten wieder einmal Probleme mit der Reifenbehandlung ein besseres Resultat. Normalerweise nimmt der Finne die Gummis zu hart ran. In Monza lag das Problem in den ersten Runden in der fehlenden Temperatur.

Nick Heidfeld: Note 2
Für den Motorschaden im Qualifying konnte Heidfeld nichts. Im Rennen kämpfte sich der Mönchengladbacher bravourös von Platz 15 auf Rang sieben in die Punkte. Die guten Rundenzeiten haben gezeigt, dass in Monza noch viel mehr drin gewesen wäre.

Sebastian Vettel: Note 2-
Vettel kämpfte in Monza permanent mit einem schlechten Auto. Dazu kam noch die falsche Reifenwahl in der Startphase. So konnte der Heppenheimer das Rennen früh abschreiben. Ein Punkt sind zu wenig für den Traum vom WM-Titel.

Giancarlo Fisichella: Note 4-
Dass Fisichella besser abschneiden würde als sein Vorgänger Luca Badoer war zu erwarten. Allerdings war der Abstand zu Räikkönen immer noch deutlich, was zeigt, dass der Ferrari nicht einfach zu fahren ist. Der Ausrutscher im Training half nicht gerade dabei, sich an das neue Cockpit zu gewöhnen.

Kazuki Nakajima: Note 4
Nakajima verpasste auch im 13. Saisonrennen die Punkte. Allerdings machte der Williams auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke auch keine gute Figur. Genau wie Rosberg litt der Japaner unter dem schlechten Auto. Immerhin konnt Nakajima seinen Teamkollegen mal wieder im Training schlagen.

Timo Glock: Note 3-
Im Qualifying verhinderte der blockierende Sebastien Buemi noch ein besseres Ergebnis für Glock. Wie immer zeigte sich der Odenwälder kämpferisch im Rennen, auch wenn es im spannenden Zweikampf gegen Jarno Trulli nur um Rang elf ging.

Lewis Hamilton: Note 3
Bis drei Kilometer vor Schluss hatte sich der Weltmeister eigentlich die Note 1- verdient. Nur für die im Vergleich zum Teamkollegen spritbereinigt schwächere Trainigszeit hätte es leichte Abzüge gegeben. Für den Crash in der letzten Runde fällt die Abwertung größer aus. Es war hoffnungslos, Button noch überholen zu wollen.

Sebastien Buemi: Note 5
Toro Rosso war erneut das schwächste Team in Monza und blieb deutlich hinter dem Schwesterteam von Red Bull zurück. Für Buemi spricht nur die im Vergleich zum Teamkollegen bessere Trainingsleistung. Am Ende hat der Schweizer immerhin gezeigt, dass er sich im Reglement auskennt, als er dem Safety-Car blind in die Box folgte.

Jarno Trulli: Note 4-
Von einem wesentlich besseren Startplatz kam Jarno Trulli am Ende deutlich hinter seinem Teamkollegen Timo Glock ins Ziel. Im direkten Zweikampf mit Nakajima und Glock ließ sich der Toyota-Pilot einfach abservieren. Das hätte einem Mann mit seiner Erfahrung nicht passieren dürfen, auch wenn es nur um die hinteren Plätze ging.

Romain Grosjean: Note 6
Bei Grosjean war erneut keine Steigerung zu erkennen. Der Abstand zu Teamkollege Alonso ist größer als bei Vorgänger Nelson Piquet. Bisher hat sich der Wechsel für Flavio Briatore noch nicht ausgezahlt.

Nico Rosberg: Note 4-
Rosberg hat in Monza lange gebraucht, bis das richtige Setup gefunden war. Am Ende schaute er sich die Einstellungen beim Teamkollegen ab. Im Rennen hatte er Pech, als er über ein Trümmerteil fuhr.

Tonio Liuzzi: Note 2
Für einen Piloten, der seit zwei Jahren kein Formel 1-Rennen mehr bestritt, zeigte Tonio Liuzzi eine sensationelle Leistung. Im Qualifying lag er spritbereinigt auf dem Niveau von Adrian Sutil. Im Rennen wären Punkte locker drin gewesen.

Jaime Alguersuari: Note 6
Immer noch nicht hat Alguersuari beweisen können, dass er in der Formel 1 angekommen ist. Mit Setup-Problemen fuhr er das ganze Wochenende dem Feld hinterher. Der Spanier muss immer noch viel lernen.

Robert Kubica: Note 4
Die Leistung des Polen ist nur schwer zu bewerten. Wie Teamkollege Heidfeld konnte er für den Motorschaden im Qualifying nichts. Im Rennen kollidierte er mit Mark Webber, was ihn am Ende selbst zur Aufgabe zwang. Allerdings hätte der Pole den Unfall vermeiden können.

Mark Webber: Note 3
Seit Ungarn ist Webber deutlich aus dem Tritt. Im Qualifying schon etwas langsamer als Vettel konnte er durch den Zwischenfall mit Kubica auch im Rennen nichts zeigen.

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