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F1 Fahrerfeld 2013

5 neue Gesichter am Start

Giedo van der Garde Karriere Foto: xpb 45 Bilder

2013 stehen so viele Rookies in der Formel 1 am Start wie schon lange nicht mehr. Wir sagen Ihnen, wie viel Erfahrung die 5 Neulinge bereits vorweisen können und wie sich das F1-Fahrerfeld über die Jahre verändert hat.

08.03.2013 Michael Schmidt

In der Saison 2009 startete ein neues Aerodynamik-Reglement. Es läuft Ende des Jahres aus. 2010 kamen mit Lotus, Virgin und HRT 3 neue Teams hinzu. Zwei der Neuzugänge sind heute noch dabei, allerdings unter neuem Namen. Aus Lotus wurde Caterham, aus Virgin Marussia. WM-Punkte haben sie bis heute nicht geholt. Auch sonst wurden seit 2009 fleißig die Namen gewechselt. Brawn GP heißt heute Mercedes, Renault nennt sich Lotus, BMW wurde in Sauber zurück transferiert. Die Teams und ihr Personal blieben weitgehend gleich.

Das kann man vom Fahrerfeld nicht behaupten. Der Vorwurf, der Formel 1 fehlen neue Gesichter, ist Quatsch. Vom Fahrerfeld 2009 stehen 5 Jahre später nur noch 10 Piloten am Start. Weniger als die Hälfte. Das wären: Lewis Hamilton, Felipe Massa, Kimi Räikkönen, Fernando Alonso, Romain Grosjean, Mark Webber, Sebastian Vettel, Nico Rosberg, Adrian Sutil und Jenson Button.

Schumi, Glock und Heidfeld verlassen Formel 1

Der Rest fährt in anderen Serien, ist Testfahrer oder hat sich zurückgezogen. Heikki Kovalainen, Luca Badoer, Giancarlo Fisichella, Robert Kubica, Nick Heidfeld, Nelson Piquet junior, Jarno Trulli, Timo Glock, Kamui Kobayashi, Sebastien Bourdais, Sebastien Buemi, Jaime Alguersuari, Kazuki Nakajima, Vitantonio Liuzzi und Rubens Barrichello sind nicht mehr dabei.

Verglichen  mit der Saison 2010 ist der Aderlass noch größer. Da tauchten zusätzlich noch die Namen von Michael Schumacher, Vitaly Petrov, Karun Chandhok, Bruno Senna, Sakon Yamamoto, Christian Klien, Pedro de la Rosa und Lucas di Grassi auf. Keiner von denen hat heute einen Stammplatz in der Königsklasse. Übrig geblieben sind Lewis Hamilton, Felipe Massa, Fernando Alonso, Nico Hülkenberg, Mark Webber, Sebastian Vettel, Nico Rosberg, Adrian Sutil und Jenson Button.

Stattdessen feiern 5 Fahrer in Melbourne ihr Formel 1-Debüt: Valtteri Bottas, Jules Bianchi, Esteban Gutierrez, Max Chilton und Giedo van der Garde. So viele wie schon lange nicht mehr. Vor zehn bzw. 20 Jahren begann die Saison jeweils mit 4  Neulingen - 1983 standen beim Saisonstart 3 Newcomer in den Startlöchern, 1973 keiner.

Bianchi hat die meiste Testerfahrung

Keiner der aktuellen Debütanten hat im vergangenen Jahr den Meistertitel in der GP2-Serie gewonnen. Meister Davide Valsecchi ist nur Ersatzpilot bei Lotus. Das ist kein gutes Zeichen für die Nachwuchsklasse. Mit Ausnahme von Bottas haben sich alle Neueinsteiger dank ihrer Mitgift oder ihrer Verbindung zu Sponsoren qualifiziert.

Die meiste Testerfahrung in einem Formel 1-Auto hat Jules Bianchi. Der Franzose spulte über die letzten Jahre in Ferraris, Force Indias und Marussias 7.135 km ab. Man kann bei ihm genauso wenig von einem Rookie sprechen wie bei Bottas (5.647 km), Gutierrez (5.485 km), van der Garde (4.996 km) und Chilton (3.377 km).
 
Durch die vielen Rookies und die Abgänge von erfahrenen Piloten wie Rubens Barrichello oder Michael Schumacher in den letzten beiden Jahren ist die Grand Prix-Erfahrung auf einen sehr niedrigen Stand gesunken. Im Schnitt kommen die 22 Piloten auf 74,86 Starts in ihrer Karriere - der niedrigste Wert seit 2004 (68,65).
 
Immerhin: Es gibt auch noch bekannte Gesichter. Mit 5 Weltmeistern (Vettel, Alonso, Hamilton, Button, Räikkönen) ist das Feld ausreichend mit Stars bestückt. Zusammen bringen sie es auf 8 Titel. 9 Fahrer (Vettel, Alonso, Hamilton, Button, Räikkönen, Webber, Massa, Rosberg, Maldonado) haben bereits einen Grand Prix gewonnen. 133 in Summe. Vor 40 Jahren gab es 8 Sieger, die aber zusammen nur 59 Grand Prix gewonnen haben.

Gutierrez jüngster Pilot im Fahrerfeld 2013

Der jüngste Fahrer wird beim Saisonauftakt am 17. März 2013 genau 21 Jahre und 224 Tage alt sein. Es ist Sauber-Pilot Esteban Gutierrez. Der älteste, Mark Webber, bringt es dann auf 36 Jahre und 202 Tage. Im Vergleich zur Vergangenheit ist Webber noch jung. 1973 trat Graham Hill in Buenos Aires mit 43 Jahren und 345 Tagen an.

Vor 40 Jahren waren dafür die jungen Fahrer älter. Als Jüngster in dieser Saison trat Jody Scheckter mit 23 Jahren und 33 Tagen an. Der Altersdurchschnitt sagt alles: 2013 liegt er bei 27,18 Jahren. Vor zehn Jahren waren es 28,21 Jahre, vor 20 immerhin schon 30,20 Jahre. 1983 war der durchschnittliche Fahrer 29,58 und vor 40 Jahren 31,14 Jahre alt.

Die FIA hat am Donnerstag (7.3.2013) auch endlich auch die offizielle Liste mit den Startnummern für die Saison 2013 veröffentlicht. In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen alle Piloten mit ihren Nummern und den aktuellen Helmen.

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