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F1-Fahrernoten GP Aserbaidschan 2017

Note 3 für Vettels Revanchefoul

Start - GP Aserbaidschan 2017 - Baku Foto: Wilhelm 21 Bilder

Das Duell Lewis Hamilton gegen Sebastian Vettel wird schmutziger. Vettel fuhr dem Mercedes-Piloten absichtlich ins Auto, um ihn für einen vermeintlichen Bremstest zu bestrafen. Damit bestrafte sich Vettel selbst.

26.06.2017 Michael Schmidt 17 Kommentare

Es war ein grandioser Zweikampf bis zur letzten Runde. Doch er hatte einen Makel. Als Sebastian Vettel auf Platz 4 nur 0,212 Sekunden vor Lewis Hamilton ins Ziel ging, da redete keiner mehr davon, dass sich die beiden WM-Favoriten seit dem Re-Start nach einer 23-minütigen Unterbrechung nach allen Regeln der Kunst duellierten. Alles drehte sich um eine Szene aus der 19. Runde.

Zuerst fuhr Vettel dem Mercedes ins Heck, dann setzte er sich neben ihn und gab dem WM-Gegner mit entsprechenden Handzeichen einen veritablen Rammstoß. Als Revanche für einen vermeintlichen Bremstest. Der aber keiner war.

Lewis Hamilton - Mercedes - Sebastian Vettel - Ferrari - GP Aserbaidschan 2017 - Baku Kein Bremstest von Hamilton Vettel knapp an Disqualifikation vorbei

Die Daten enthüllten, dass Hamilton nur vom Gas gegangen war, nicht aber gebremst hatte. Das ist als Spitzenreiter hinter dem Safety Car sein gutes Recht.

Vettel machte sich mit der Aktion keine Freunde. Sie überschattete ein grandioses Rennen von ihm, das er in einem Ferrari mit einem Uralt-Motor fuhr. Das Rennen ohne den Ausraster hätte die Note 10 verdient. So müssen wir leider viele Punkte abziehen. Mit der Note 3 ist Vettel so gut bedient wie mit der 10-Sekunden Stop-and-Go Strafe. Es wäre um ein Haar eine Disqualifikation draus geworden.

Stroll hat sich sein Cockpit verdient

Hamilton hat alles richtig gemacht. In der Endphase fand er jedoch kein Mittel, Vettel zu überholen. Das kostet eine Note. Dafür gab es einen anderen Helden in diesem Rennen. Lance Stroll hat sich mit dem dritten Platz endgültig ein Cockpit in der Formel 1 verdient. Auch wenn wieder viele seinen Privattest in einem 2014er Williams in Austin kritisierten. Wenn so ein Rennen dabei herauskommt, darf sich keiner beschweren. Note 9 für den Kanadier.

Die Force India-Piloten werden diesmal abgestraft. In so einem Chaosrennen darf man sich nicht gegenseitig ins Auto fahren. Es hätte den ersten Sieg für Force India geben können. Sergio Perez und Esteban Ocon lagen bis zu ihrem Crash vor dem späteren Sieger. Sorry Jungs, aber das gibt nur die Note 4 für beide.

Fahrer-Noten GP Aserbaidschan 2017

Hier sind die Noten vom GP Aserbaidschan im Überblick. In der Galerie haben wir alle 20 Fahrer in der Einzelkritik:

  • Daniel Ricciardo: 9/10
  • Valtteri Bottas: 7/10
  • Lance Stroll: 9/10
  • Sebastian Vettel: 3/10
  • Lewis Hamilton: 9/10
  • Esteban Ocon: 4/10
  • Kevin Magnussen: 8/10
  • Carlos Sainz: 7/10
  • Fernando Alonso: 9/10
  • Pascal Wehrlein: 8/10
  • Marcus Ericsson: 7/10
  • Stoffel Vandoorne:6/10
  • Romain Grosjean: 5/10
  • Kimi Räikkönen: 6/10
  • Sergio Perez: 4/10
  • Felipe Massa: 8/10
  • Nico Hülkenberg: 5/10
  • Max Verstappen: 8/10
  • Daniil Kvyat: 6/10
  • Jolyon Palmer: 4/10
Neuester Kommentar

Skandal. Mir ist es lieber das Mercedes wieder jedes Rennen gewinnt und alle brav hinterher fahren. Das geht ja gar nicht. So viel Spannung und Emotionen im Motorsport. Das passt nicht zur Formel 1. Mein Formel1 nickerchen ist in Wassr gefallen wegen so nem blödsinn

Seppi84 27. Juni 2017, 09:59 Uhr
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