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Formel 1-Gipfeltreffen

Vier Top-Teams treffen sich in Deutschland

Stefano Domenicali Martin Whitmarsh Christian Horner Foto: xpb 41 Bilder

Die vier Top-Teams Red Bull, Ferrari, McLaren und Mercedes wollen sich britischen Medienberichten zufolge in der kommenden Woche in Deutschland treffen, um über die Zukunft der Formel 1 zu beraten.

05.05.2011

Wie die englische "Times" am Donnerstag (5.5.) berichtet, wurde das Meeting eigentlich angesetzt, damit die vier Granden die Bedingungen für ein neues Concorde Agreement diskutieren können, das die Verteilung der Gelder regelt. Das Bekanntwerden der Übernahmeabsichten durch Rupert Murdochs News Corporation und die Investmentgruppe Exor der Agnelli-Familie dürfte die Tagesordnung aber maßgeblich beeinflussen.

Teams halten sich bedeckt

Vertreter der Teams wollten am Donnerstag ein Treffen Mitte Mai nicht bestätigen. "Wir kommentieren das nicht", hieß es einmütig im Fahrerlager des Istanbul International Circuit, wo an diesem Wochenende der Große Preis der Türkei stattfindet.

Laut "Daily Telegraph" soll die Zusammenkunft am 14. Mai (Samstag) in Stuttgart, dem Stammsitz von Mercedes, stattfinden. Spannend ist, wie die Rivalen darauf reagieren, dass Ferrari bei einem Zustandekommen des spektakulären Deals praktisch Mitbesitzer der Formel 1 wäre. Denn Exor ist größter Anteilseigner an Fiat, zum Autobauer gehört Ferrari. Exor-Präsident John Elkann ist der Enkel von Gianni Agnelli und oberster Fiat-Aufseher.

Formel 1-Verkauf nur eine Preisfrage?

Angeblich unterstützt auch der Mexikaner Carlos Slim das Vorhaben, die Formel 1 Besitzer CVC abzukaufen. Slim gilt als reichster Mann der Welt, Murdochs Vermögen wird auf mehrere Milliarden Euro geschätzt und Exors Nettovermögenswert beträgt neun Milliarden Euro.

"Auch wenn CVC gesagt hat, dass der Sport nicht zum Verkauf steht, scheint es doch wenig Zweifel zu geben, dass die Private Equity Firma beim richtigen Preis in Versuchung geraten könnte", meinte die "Times". Bernie Ecclestone, der für CVC die Formel-1-Geschäfte führt, beziffert den Wert der Königsklasse auf rund vier Milliarden Euro.

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