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GP England 2012 (Training 1)

Regen durchkreuzt Silverstone-Training

Kimi Räikkönen Formel 1 2012 GP England Foto: xpb 98 Bilder

Update ++ Bilder ++ Im ersten Training zum GP England mussten die Formel 1-Teams mit kühlen Temperaturen und teils starkem Regen kämpfen. An einen geregelten Testbetrieb war in Silverstone nicht zu denken. Schnellster Pilot beim ersten Teil der Wasserspiele war Romain Grosjean.

06.07.2012 Tobias Grüner

Schon die ganze Woche hatten die Meteorologen vor der dicken Regenfront gewarnt. In der Nacht zum Freitag traf sie pünktlich zum Rennwochenende in Silverstone ein. Campingplätze wurden überflutet, Straßen mussten gesperrt werden - rund um den Traditionskurs brach in der Früh ein großes Verkehrschaos aus. Auf dem Kurs war von Staus dagegen nichts zu sehen. Auf der feuchten Piste reduzierten die Teams ihr Testprogramm auf ein Minimum.

An allen Ecken und Enden der Strecke standen große Pfützen. Mit den tief liegenden Formel 1-Autos bestand auf den Geraden erhöhte Aquaplaning-Gefahr. Das Geschehen glich einem Eiertanz. Obwohl alle Piloten ohne großes Risiko unterwegs waren, konnten die zahlreich an die Strecke gepilgerten Fans einige Dreher und Ausrutscher beobachten. Kamui Kobayashi legte die erste Pirouette auf den Asphalt. Auch Timo Glock, Heikki Kovalainen und Dani Clos kamen zwischenzeitlich von der Ideallinie ab.

Strecke zu nass für Intermediates

Wegen der durchgängig nassen Piste bekamen die Teams von Pirelli einen Extra-Satz Intermediate-Reifen zur Verfügung gestellt, den sie am Abend wieder abgeben müssen. Allerdings blieb es die gesamte Sitzung derart feucht, dass an einen Einsatz der nur leicht profilierten Gummis nicht zu denken war.

Da es keine zusätzlichen richtigen Regenreifen gab, und es auch am Samstag und Sonntag in Silverstone regnen soll, entschieden sich einige Teams dazu, Gummis zu sparen und nur wenige Runden zu drehen. Fernando Alonso, Paul di Resta und Jules Bianchi hatten sich am Ende gar keine Zeit notieren lassen. Die meisten Kilometer spulte Kamui Kobayashi (19 Runden) im Sauber ab.

Grosjean Schnellster im Regen

Die Zeitentabelle war dementsprechend wenig aussagekräftig. Lotus-Pilot Romain Grosjean umschiffte die 5,891 Kilometer lange Strecke am Schnellsten. Dahinter landete Daniel Ricciardo im Toro Rosso und Lokalmatador Lewis Hamilton im McLaren. Bester deutscher Pilot war Michael Schumacher auf Rang acht. Mercedes-Teamkollege Nico Rosberg landete eine Position dahinter.

Sebastian Vettel wurde am Ende Elfter. Timo Glock kam auf die 18. Nico Hülkenberg war gar nicht im Einsatz. Der Rheinländer musste seinen Force India an Testfahrer Jules Bianchi abgeben, der allerdings nur eine einzige Runde zurücklegte.

Weiter Regen in Silverstone

Am Nachmittag hoffen die Teams, wenigstens für ein paar Minuten die Intermediate-Reifen auszupacken. An ein Ende des Regens ist nicht zu denken. Es soll das gesamte Wochenende über feucht bleiben. Am Samstag und Sonntag beträgt die Regenwahrscheinlichkeit jeweils 60 Prozent.

Die spektakulären Bilder des Trainings gibt es in unserer Fotogalerie.

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