Robert Kubica wiegt rund 73 Kilogramm. Bei einer Körpergröße von 1,84 Metern kann man den Krakauer sicher nicht als übergewichtig bezeichnen. Gegenüber Renn-Flöhen wie Felipe Massa (59 Kilogramm) oder Teamkollege Nick Heidfeld (61 kg) hat der BMW-Mann aber einen echten Nachteil.
Kubica befürchtet, dass der Nachteil mit dem Einbau der KERS-Einheit noch schwerer wiegt: "Ich würde ein Auto ganz ohne KERS bevorzugen", erklärte der WM-Vierte nun im Interview mit der offiziellen F1-Webseite formula1.com. Da der neue BMW-Sauber nun aber schon für den Einsatz der Hybrid-Technik konzipiert worden sei, wolle der Pole den zusätzlichen Schub auch nutzen.
Gewichtsprobleme mit KERS
"Meiner Einschätzung nach werden die Autos ohne KERS schneller sein, als die Boliden, die für KERS vorbereitet wurden, die Technik aber zunächst noch nicht einsetzen", so Kubica. Die KERS-Module benötigten viel Platz, der einfach verschwendet werde, wenn man ohne KERS unterwegs ist. Als großer Fahrer hätte er lieber ganz auf die neue Technik verzichtet: "Es gibt jetzt zusätzlichen Ballast am Auto aber das Minimalgewicht plus Pilot blieb das gleiche wie im Vorjahr. Das scheint mir ein Nachteil zu sein."
Wo BMW-Sauber momentan im Teamvergleich rangiert mochte der Pole nicht so recht einschätzen. "Wir wissen auch nicht genau, wo wir stehen. Aber wir arbeiten daran, mehr Informationen über das Auto, das KERS und die Reifen zu sammeln." Momentan seien die Rundenzeiten der Testfahrten nicht entscheidend, so Kubica.





