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F1-Inseason-Tests 2016

Zusatz-Tests in Barcelona und Silverstone

Fernando Alonso - McLaren - Formel 1-Test - Spielberg - 24. Juni 2015 Foto: McLaren 74 Bilder

Die 11 Formel 1-Teams bekommen auch 2016 wieder 4 Extra-Testtage während der Saison. Nach den Rennen in Barcelona und Silverstone sind je 2 Sessions vorgesehen, um neue Teile zu erproben.

13.01.2016 Tobias Grüner

Testfahrten während der Saison sind ein politisch brisantes Thema. Vielen Teams sind die eingeschobenen Extraschichten einfach zu teuer. Jeder zusätzliche Kilometer kostet Personal und Ressourcen. Nachdem der Kalender 2016 erstmals auf 21 Rennen aufgeblasen wurde, sind die Mitarbeiter der Rennställe sowieso schon am Anschlag.

2016 In-Season-Tests in Barcelona und Silverstone

Nachdem die sogenannten "In-Season-Tests" lange Zeit komplett verboten waren, gibt es seit 2014 wieder Ausnahmen. Laut Reglement müssen die Probefahrten im direkten Anschluss an ein Rennwochenende stattfinden. Vom Ende eines Events bis zum Testbeginn dürfen nicht mehr als 36 Stunden vergehen.

Legte die Formel 1 2014 noch 4 Extraschichten ein, waren es 2015 nur noch 2 In-Season-Tests - in Barcelona und Spielberg. Obwohl sich die Anzahl der Rennen nun um 2 erhöht hat, sind auch für 2016 wieder 2 zusätzliche Testsessions geplant.

Neben Barcelona sind die Teams dieses Mal auch noch in Silverstone unterwegs. Gefahren wird jeweils Dienstag und Mittwoch nach den Rennen. Nach einer Änderung im sportlichen Reglement wäre es 2016 sogar erstmals erlaubt, auch nach einem Rennen außerhalb Europas zu testen. Doch das war den Teams offenbar zu aufwändig.

Pirelli-Regenreifentest Ende Januar

Dass einige dieser Testtage ausschließlich der Pirelli-Reifenentwicklung gewidmet werden, ist offenbar nicht geplant. Dabei benötigt der Gummilieferant dringend Gelegenheiten, um die Gummis für 2017 zu erproben. Die Dimensionen der Pneus sollen sich mit dem neuen Reglement dramatisch ändern. Der Lieferant fordert deshalb Testkilometer mit einem repräsentativen Auto. Bisher konnten sich die Teams aber nicht auf ein Procedere einigen.

Klar ist bislang nur der Termin für den Tests der 2016er Regenreifen. Pirelli wird am 25. und 26. Januar auf der künstlich bewässerten Strecke von Paul Ricard neue Profil-Gummi-Prototypen testen. Als Einsatzfahrzeuge stehen ein Ferrari, ein Red Bull und ein McLaren aus dem Jahr 2015 zur Verfügung. Für McLaren sitzt Ersatzmann Stoffel Vandoorne im Cockpit.

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