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Formel 1 in Zahlen

Williams verbucht die meisten Ausfälle

Williams GP Japan Crashs 2011 Foto: xpb 43 Bilder

Der vierte Teil unserer Formel 1-Zahlenanalyse beschäftigt sich mit der Zuverlässigkeit der Teams. Für Williams ist die Statistik wenig schmeichelhaft. Das Traditionsteam lag in puncto Ausfälle als einziger Rennstall im zweistelligen Bereich. Die Kilometerkonige kommen aus Italien.

20.01.2012 Michael Schmidt

Ferrari hatte nicht viel zu lachen in der abgelaufenen Saison. Nur ein Sieg für die Roten, lediglich Rang drei in der Konstrukteurs-WM. Sebastian Vettel hat mehr Punkte geholt als das ganze Ferrari-Team. Trotzdem gab es in Maranello einen kleinen Sieg zu feiern. Kein Team hat mehr Rennkilometer zurückgelegt als Ferrari.

Force India nur knapp hinter Ferrari

Insgesamt spulten Fernando Alonso und Felipe Massa 11.123,6 Kilometer ab, oder 292,7 Kilometer pro Rennen und Fahrer. Die vier Ausfälle resultierten aus zwei Unfällen, einem Getriebeschaden und einem Aufhängungsbruch, möglicherweise ausgelöst durch eine Kollision ein paar Runden zuvor.

Auf Platz zwei landete Force India. Dem sechsten im Konstrukteurspokal fehlten nur 47,6 Kilometer auf Klassenprimus Ferrari. Auch Force India verzeichnete vier Nullrunden. Auch hier gab es zwei Unfälle, ein Mal einen Hydraulikschaden und ein Mal ein verlorenes Rad. Wenn man bedenkt, dass die Truppe aus Silverstone 2008 noch Letzter in der Standfestigkeitswertung war, dann muss man von einer beeindruckenden Entwicklung sprechen.

Red Bull an Ausfällen schuldlos

Nach Ausfällen gerechnet müsste eigentlich Red Bull die Rangliste anführen. Die Weltmeistertruppe kam nur zwei von 38 Mal nicht ins Ziel. Beide Male traf das Team keine Schuld. Mark Webbers Ausfall in Monza geht auf die Kappe des Piloten. Er legte sich mit Felipe Massa an, schlug sich den Frontflügel ab und segelte ohne Anpressdruck in den Reifenstapel der Parabolica.

Sebastian Vettel stoppte in Abu Dhabi ein Reifenschaden. Beide Ausfälle fanden so früh im Rennen statt, dass viele Kilometer verloren gingen. Deshalb rangiert Red Bull mit 11.026,7 Rennkilometern nur auf Platz drei. Man wird es verschmerzen können bei zwölf Siegen, 18 Pole Positions und 27 Podestplätzen.

Mercedes nur auf Rang sieben der Kilometertabelle

Im Mittelfeld fällt auf, dass Mercedes mit 10.117,5 Kilometern um drei Plätze schlechter dasteht als in der Punktetabelle. Sogar Sauber zog noch vorbei, dabei hatten die Schweizer acht Ausfälle zu beklagen. Je zwei gingen auf das Konto des Ferrari-Motors und des Ferrari-Getriebes. Die Mercedes-Piloten fielen insgesamt sieben Mal aus. Zu zwei Defekten kamen drei Unfälle und zwei Folgeschäden nach Kollisionen.

Schlusslicht ist wie erwartet Hispania. Allerdings steht das Team besser da, als es die Platzierung vermuten lässt. Beim GP Australien waren beide Autos nicht qualifiziert. Deshalb gab es auch keine Kilometer. Rechnet man nach Kilometern pro gefahrenen Rennen und Pilot, dann überholt das Schlusslicht mit 259,2 Kilometern sogar noch Lotus (259,0 km), Toro Rosso (258,2 km) und Virgin (253,9 km).

Die spektakulärsten Crashs von 2011 haben wir in unserer Fotogalerie.

TeamRenn-kmFührungsrundenPodestplätzePunkteplätzeAusfälle
1. Ferrari11.123,6 km7710334
2. Force India11.076,0 km00174
3. Red Bull11.026,7 km79827362
4. McLaren10.804,1 km23818335
5. Renault10.392,9 km02157
6. Sauber10.162,2 km00148
7. Mercedes10.117,5 km200257
8. Williams9.858,1 km00310
9. Lotus9.841,3 km0009
10. Toro Rosso9.813,0 km00149
11. Virgin9.395,4 km0008
12. Hispania9.332,9 km0009
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