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F1 Jerez Test 2015 (Tag 4)

Räikkönen fährt Wochenbestzeit

Kimi Räikkönen - Ferrari - Formel 1-Test - Jerez - 4. Februar 2015 Foto: Stefan Baldauf 171 Bilder

Kimi Räikkönen hat beim Testfinale in Jerez für die dritte Ferrari-Bestzeit gesorgt. Der Finne fuhr am vierten Testtag die schnellste Runde der Woche. Mercedes legte trotz eines Hamilton-Drehers wieder die meisten Runden zurück. Bei McLaren war wieder einmal vorzeitig Schluss.

04.02.2015 Tobias Grüner

Es gibt nur 2 Autos im Feld, die von einem Ferrari-Motor angetrieben werden. In der ersten Testwoche von Jerez machten das Werksteam aus Maranello und der Schweizer Sauber-Rennstall an allen 4 Testtagen die beiden vordersten Plätze jeweils unter sich aus. Beim großen Wochenfinale am Mittwoch hatte das rote Auto wieder einmal die Nase vorne.

Nach 2 Vettel-Bestzeiten zu Beginn der Testfahrten konterte Kimi Räikkönen die Vorgabe des Teamkollegen zum Abschluss mit einer absoluten Wochenbestzeit - allerdings auf weichen Reifen. Marcus Ericsson im Sauber blieb mit 1,1 Sekunden Rückstand (ebenfalls auf soft) deutlich dahinter, konnte seinem Team aber wie schon bei seinem ersten Auftritt am Sonntag den zweiten Platz im Klassement sichern.

Mercedes verschleiert Potenzial

Zu früh sollten sich die Ferrari-Fans aber nicht freuen. Die Mercedes-Konkurrenz hatte die ganze Woche spürbar Tempo herausgenommen. Lewis Hamilton verbrachte den ganzen Tag mit Longruns und viel Sprit an Board. Trotzdem reichte es noch zu Rang 3.

Wichtiger war im Lager der Silberpfeile die Kilometerkrone. Trotz eines Drehers von Hamilton in der Schikane um die Mittagszeit schaffte der W06 mit 117 Runden auch in der vierten Session den Distanz-Bestwert. Sauber (112) und Ferrari (106) schnitten aber auch in dieser Wertung ordentlich ab.

McLaren nur mit leichten Fortschritten

Ganz anders sieht die Lage bei McLaren aus. Auch die vierte Session der Woche musste vorzeitig beendet werden. Mit einer Tagesleistung von 35 Runden stellte der MP4-30 immerhin einen neuen Rekord auf. Dann streikte die Benzinpumpe und verhinderte eine Weiterfahrt von Jenson Button. Der Brite hatte zuvor Tests zum Thema Kühlung absolviert. Außerdem war das Auto regelmäßig mit FloViz-Farbe bepinselt, um Daten zur Aerodynamik zu sammeln.

In Sachen Speed waren deutliche Fortschritte zu erkennen. Button blieb am Ende "nur" noch 6,8 Sekunden hinter der Tagesbestzeit zurück. Doch glücklich wird im McLaren-Lager sicher niemand sein. Zu viele kleine Defekte verhinderten ein strukturiertes Testprogramm. Das Wochenpensum des neuen Honda-Renners von nur 79 Runden muss als Fehlstart betrachtet werden.

Auch Lotus und Red Bull mit Technik-Pech

Ein weiteres Auto, das dem Testplan hinterherhinkt, ist der Red Bull. Daniil Kvyat sorgte schon früh in der letzten Sitzung für die erste Unterbrechung. Ein Hybrid-Problem stoppte den RB11 und rief den Abschlepper auf die Strecke. Danach war das Auto im Zebra-Design lange in der Garage verschwunden. Erst am Nachmittag kam der Russe dann immerhin noch auf 53 Runden – macht 166 insgesamt für die Woche.

Damit hat Red Bull sogar noch weniger Runden als Lotus vorzuweisen. Obwohl der neue E23 erst mit einem Tag Verspätung nach Jerez kam, schaffte das Team aus Enstone immerhin 190 Runden. Lotus musste den letzten Testtag in Jerez allerdings auch früher beenden. Ein Problem am Mercedes-Motor sorgte für ein verkürztes Debüt von Romain Grosjean im E23. Nach seiner ersten Testfahrt über 53 Runden konnte der Franzose aber zufrieden sein. Das Auto fühle sich viel besser an als das Vorjahresmodell, so das erste Fazit.

Die besten Bilder vom letzten Testtag haben wir in unserer großen Galerie gesammelt.

FahrerTeamZeit / RückstandRunden
1. Kimi RäikkönenFerrari1:20.841 Min.105
2. Marcus EricssonSauber+ 1.178111
3. Lewis HamiltonMercedes+ 1.331117
4. Max VerstappenToro Rosso+ 1.71297
5. Felipe MassaWilliams+ 2.27573
6. Romain GrosjeanLotus+ 2.96153
7. Daniil KvyatRed Bull+ 3.13464
8. Jenson ButtonMcLaren+ 6.81935
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