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GP Kanada endgültig draußen

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Die Rettungsversuche für das Formel 1-Rennen in Montreal sind endgültig gescheitert. Nach Angaben der Organisatoren soll F1-Boss Bernie Ecclestone unverhältnismäßig hohe Forderungen aufgestellt haben.

17.11.2008 Tobias Grüner

In einer Presseerklärung äußerten die kanadischen Verantwortlichen am Sonntag (16.11.) ihre Enttäuschung über die Entwicklung. "Wir haben in den vergangenen Wochen hart daran gearbeitet, das Grand Prix-Rennen in Montreal unter finanziell vernünftigen Voraussetzungen zu sichern", wird Tourismus-Minister Raymond Bachmand zitiert. "Wir können allerdings die hohen Ansprüche von Mr. Ecclestone nicht erfüllen."

Bereits im Oktober hatte es ein Treffen mit dem F1-Supremo gegeben, bei dem auch Montreals Bürgermeister Gerald Tremblay am Verhandlungstisch saß. Bis zuletzt lehnte Ecclestone jedoch alle Kompromiss-Angebote ab. Nach kanadischen Medienberichten solle der F1-Boss stattdessen rund 26 Millionen Dollar für die Ausrichtung des Rennens 2009 gefordert haben.

Diese Summe konnte und wollte Tremblay nicht investieren: "Wir haben in unseren Verhandlungen immer versucht, ein finanziell vernünftiges Konzept auf die Beine zu stellen. Trotz aller Bemühungen übertreffen die unbegründet hohen Forderungen der Formel 1 jedoch das, was unsere Steuerzahler bereit sind zu zahlen."

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