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Diskussion in der Formel 1-Kommission

WM-Punkte, Startnummern und Reifen

FIA & Formula 1 Foto: XPB 33 Bilder

Wenn am Montag (1.2.) in Valencia sieben neue Teams auf der Strecke debütieren, tagen die Formel 1-Teamchefs in Paris. In der F1-Kommission werden die wichtigsten Fragen der Saison diskutiert. Es geht um das Punktesystem, die Startnummern und die Vergabe der Reifen.

27.01.2010 Michael Schmidt

Ferrari, Mercedes GP, McLaren, Sauber, Toro Rosso, Renault und Williams gehen am 1. Februar mit ihren neuen Autos zum ersten Mal auf die Strecke. Doch ihre Teamchefs sitzen am gleichen Tag in Paris und legen im Rahmen der Formel 1-Kommission die Weichen für die Saison 2010. Drei wichtige Fragen sind noch offen: Das Punktesystem, die Startnummern und die Anzahl der Reifen pro Fahrer.

Neues F1-Punktesystem ohne Auswirkungen

Das von der FIA vorgeschlagene Punktesystem fand nach längerem Nachdenken bei den Teamchefs wenig Beifall. Gejubelt hat nur USF1 über das aufgestockte Format: 25-20-15-10-8-6-5-3-2-1. "Es gibt eigentlich keinen Grund, das bestehende System zu ändern", sagt McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh. "Damit wird es keine zusätzlichen Überholmanöver geben. Gute Rennfahrer überholen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Sie brauchen keinen Anreiz wie mehr Punkte."

Auch das Argument, dass mehr Teams eine Aufstockung der Punkteränge erfordern, zieht nicht. Peter Sauber wäre möglicherweise ein Profiteur, doch selbst er betont: "Punkte müssen etwas wert sein." Neben einer Rückkehr zum alten Punktesystem wird auch eine Variante mit anderer Abstufung diskutiert. Der Modus 25-18-15-12-10-8-6-4-2-1 würde den Sieger mehr belohnen.

Welche Startnummern bekommt Sauber?

Bei den Startnummern hängt alles davon ab, wie Sauber eingestuft wird. Wenn die Schweizer offiziell als Nachfolgeteam von BMW eingestuft werden, dann gehören ihnen eigentlich die Startnummern 9 und 10, denn BMW-Sauber belegte 2009 den sechsten Rang im Konstrukteurspokal. Hinter Toyota, aber vor Williams. Würde die FIA dieser Logik folgen, müssten alle weiteren Teams um zwei Startnummern nach hinten geschoben werden.

Am 1. Februar soll sich auch das Schicksal des Campos-Meta Teams entscheiden. Keine Finanzsicherheit, keine Lizenz. Stefan GP steht mit dem Toyota-Erbe bereits in den Startlöchern, bekäme dann aber als letzter Neuzugang die höchsten Startnummern. Also 26 und 27.

Bridgestone will weniger Reifen liefern

Für die Anzahl der Reifen pro Fahrer gibt es drei Vorschläge. Entweder man bleibt bei 14 Sätzen für Freitag bis Sonntag, oder man folgt dem Wunsch von Bridgestone, die aus Kostengründen eine Reduktion auf zehn Sätze pro Fahrer ins Gespräch brachten.

Die Teams bieten nun einen Kompromiss an. Elf Satz Reifen, sechs der harten, fünf der weichen Mischung. Am Freitag müssten dann drei Satz zurückgegeben werden. Damit am Vormittag Autos auf die Strecke gehen, müsste einer der beiden Sätze mit harter Mischung bereits nach der ersten Sitzung abgegeben werden. Für den Nachmittag stünde dann je ein Satz hart und weich zur Verfügung. Ab Samstag hätte dann jeder Fahrer 32 Reifen, gleich verteilt auf beide Mischungen.

Top-Ten startet auf Quali-Reifen

Eine weitere Idee wird in Formel 1-Kreisen seit dieser Woche gehandelt. Die Top Ten der Startaufstellung müssen mit den Reifen starten, auf denen sie ihre schnellste Trainingszeit erzielt haben. Der Rest kann den Reifensatz innerhalb seines Kontingents frei wählen. Damit hätten die Teilnehmer ab Platz elf zumindest in der Anfangsphase einen Reifenvorteil, da man davon ausgehen kann, dass sie sich zumindest einen frischen Satz für das Rennen aufheben.

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