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F1-Kosten Nürburgring

Obergrenze für Formel-1-Zuschuss

Start GP Deutschland 2011 Foto: dpa 58 Bilder

Für die künftige Förderung der Formel 1 haben SPD und Grüne in Rheinland-Pfalz ein Limit festgelegt, erklärte Innenminister Roger Lewentz. Umstritten ist die Förderung bei Grünen-Wirtschaftsministerin Lemke.

26.07.2011

Für die Zuschüsse zur Formel 1 am Nürburgring hat Rot-Grün in Rheinland-Pfalz nach den Worten von Innenminister Roger Lewentz (SPD) eine Obergrenze festgelegt. "Wir wollen natürlich für weniger Geld die Formel 1 am Nürburgring halten", sagte Lewentz am Dienstag (26.7.) in Mainz.

Wie viel die Landesregierung höchstens bereit ist zu zahlen, sagte er nicht. Angesichts grundsätzlicher Bedenken von Grünen- Wirtschaftsministerin Eveline Lemke verwies er auf eine gemeinsame Festlegung: "Das ist eine Koalitionsvereinbarung, die ist unterschrieben."

Der Innenminister räumte ein, dass es weiter unterschiedliche Ansichten in der rot-grünen Koalition zur Landesförderung für den Nürburgring gebe. "Man hat unterschiedliche Betrachtungswinkel zum Nürburgring", sagte Lewentz.

Steuergelder für Formel 1 nicht gerechtfertigt

Die Zukunft der Formel 1 in der Eifel muss mit Formel-1-Chef Bernie Ecclestone wegen eines auslaufenden Vertrags neu verhandelt werden. Die Koalition will die Millionensubventionen mit Steuergeld zurückfahren.

Lemke hatte am Montag in Koblenz betont: "Eine Finanzierung aus Landesmitteln ist gegenüber dem Steuerzahler nicht gerechtfertigt." In der vergangenen Woche hatte sie gesagt, bis 2016 gebe es genau ein Formel-1-Rennen mit Finanzhilfe des Landes. Daraufhin erklärten Lemke und Lewentz gemeinsam, es gebe keinen Dissens.

CDU will Einblick in die Gespräche

Die CDU-Opposition im Landtag forderte die Landesregierung auf, Details der Gespräche mit dem Formel-1-Chefvermarkter publik zu machen. Dazu zähle, wer die Verhandlungen führe, wie der Finanzrahmen aussehe und welche Folgen ein Verzicht auf die Formel 1 für die Bewirtschaftung habe, erklärte Fraktionsgeschäftsführer Hans-Josef Bracht. Die Formel 1 müsse mit möglichst wenigen oder gar keinen Steuermitteln am Nürburgring gehalten werden.

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