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Formel 1 Power Ranking GP England

Mercedes-Teams werden abgehängt

Nico Rosberg Mercedes GP England 2012 Foto: xpb 25 Bilder

Beim GP England ist die zweite Welle der technischen Ausbaustufen gerollt. Sie war ziemlich lautlos, weil das verregnete Silverstone-Wochenende die Effekte verwässert hat. Viel hat sich dadurch in unserem Power-Ranking nicht getan. Die Mercedes-Teams verlieren allerdings langsam den Anschluss an die Spitze.

13.07.2012 Michael Schmidt

Diese Weltmeisterschaft könnte auf ein Duell Red Bull gegen Ferrari hinauslaufen. Mit Lotus in Lauerstellung. Der GP England war ein Spiegelbild dieser Prognose. McLaren verzettelte sich auch beim Heimspiel in seinen Reifenproblemen. Da das immer häufiger auftritt, muss man bei der Pole Position in Barcelona und dem Sieg in Montreal fast schon von einem Zufallstreffer sprechen. Im positiven Sinne.

Mercedes bewies in Silverstone, dass man nur ein Auto für bestimmte Strecken und Bedingungen hat. Regen wäre gut gewesen. Auf trockener Piste waren die Silberpfeile zu langsam. Schnelle Kurven sind nicht das Revier von Mercedes.

Auch auf den Verfolgerplätzen blieb alles gleich. Bei Sauber und Williams setzte sich das Drama von Valencia nahtlos fort. Beide Autos sind gut für Podiumsplätze. Aber irgendetwas kommt immer dazwischen. Entweder Fehlentscheidungen der Renningenieure oder Blackouts der Fahrer.

Force India kommt nicht nach vorne

Force India kam trotz eines aufwendigen Technikpakets nicht näher. Das kann daran liegen, dass Sauber und Williams auch aufgerüstet haben, oder dass die Fortschritte wegen des regnerischen Wetters nicht zum Tragen kamen, weil den Teams viel Zeit verloren ging, ihre neuen Komponenten zu testen.

Toro Rosso hatte kaum Neuigkeiten am Auto und blieb damit auch auf Platz neun sitzen. Der Angriff von Caterham verpuffte. Auch dort rätselte man, ob es am Wetter oder an der Streckencharakteristik lag, warum die Upgrades nicht so einschlugen wie geplant.

Marussia schien trotz umfangreichem Technikpaket ebenfalls auf der Stelle zu treten. Zumindest im Training. Im Rennen zeichnete sich ein Lichtblick am Horizont auf. Timo Glock lag mit seiner schnellsten Rennrunde vor Pastor Maldonado und Heikki Kovalainen. HRT sah in Silverstone kein Land. Auf einer Strecke, auf der Abtrieb zählt, ist ein Auto mit wenig Anpressdruck verloren.

Power Ranking GP England 2012

Hier haben wir unser Power Ranking im Kurzüberblick. Den detaillierten Formcheck aller zwölf Teams finden sie wie gewohnt in der Bildergalerie.

  1. Red Bull (1)
  2. Ferrari (2)
  3. Lotus (3)
  4. McLaren (4)
  5. Mercedes (5)
  6. Sauber (6)
  7. Williams (7)
  8. Force India (8)
  9. Toro Rosso (9)
  10. Caterham (10)
  11. Marussia (11)
  12. HRT F1 (12)

* in Klammern die Platzierung nach dem GP Europa

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