Die Formel, dass die Qualifikationseinstellungen des Motors auch im Rennen gefahren werden müssen, haben das Feld nicht durcheinandergemischt. "Wir haben uns neutralisiert, weil wir vorher im Qualifikationstrim wahrscheinlich alle das gleiche gemacht haben", zog Mercedes-Teamchef Ross Brawn Bilanz. Wenn sich die Hackordnung ändert, dann frühestens in Silverstone.
Red Bull bleibt auch im achten Grand Prix die klare Nummer eins. Die Überlegenheit war in Valencia sogar noch etwas größer als sonst. Ferrari und McLaren tauschten die Plätze. Was vor allem daran liegt, dass Ferrari alles richtig und McLaren vieles falsch machte. Mercedes hält sich eisern auf Platz vier. Trotz widriger Umstände.
Renault unter Beschuss
Renaults fünfter Platz ist unter Beschuss. Das Mittelfeld holt auf. Je nach Strecke ist es mal Sauber, Force India und jetzt auch Toro Rosso, die den schwarzen Autos Beine machen. Williams fiel wieder ans untere Ende des Mittelfeldes. Da sich dort fünf Teams innerhalb von vier Zehntelsekunden tummeln, kann es in Silverstone durchaus zu einer neuen Reihenfolge kommen. Selbst kleine Zeitdifferenzen nach oben oder unten machen zwischen Platz fünf und neun große Unterschiede aus.
Im Tabellenkeller steht Lotus weiter isoliert da. Der Abstand zum Mittelfeld wurde größer, der zu Virgin und Hispania kleiner. Virgin verschaffte sich gegenüber Hispania wieder etwas Luft. Auch das war womöglich der Streckencharakteristik geschuldet. Virgin muss aufpassen. Während Hispania auf kleiner Flamme weiterentwickelt, herrscht bei Virgin wegen der Umstellungen im Technikbüro gerade Stillstand.
Hier das Power-Ranking in der Kurzübersicht. Den detaillierten Formcheck jedes Teams gibt es zusammen mit den besten Bildern aus Valencia wie immer in der Fotogalerie:
- Red Bull (1*)
- Ferrari (3)
- McLaren (2)
- Mercedes GP (4)
- Renault (5)
- Force India (9)
- Toro Rosso (7)
- Sauber (6)
- Williams (8)
- Lotus (10)
- Virgin (12)
- Hispania (11)





