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Power Ranking GP Spanien 2012

Lotus ohne Sieg auf Platz eins

Formel 1 GP Spanien 2012 Lotus Foto: Lotus 25 Bilder

Fünf Rennen, fünf Sieger. Es wird immer schwieriger, eine Reihenfolge unter den Teams aufzustellen. Bei einer Momentaufnahme ergäben sich zu starke Schwankungen. Deshalb muss man sich den Durchschnitt der letzten Rennen anschauen. Und da macht Lotus die beste Figur.

16.05.2012 Michael Schmidt

Nico Hülkenberg hat ganz am Anfang der Saison einmal gesagt: "Wenn man uns Fahrern zuhört, dann hat hier jeder ein gutes Auto." Wahrscheinlich stimmt das sogar. Es gibt kaum noch schlechte Autos im Feld. Die Unterschiede zwischen den ersten neun Teams sind minimal. Kimi Räikkönen bestätigt: "Die Tagesform entscheidet. Der kleinste Fehler kann dich den Sieg kosten. Deshalb haben wir nie gewonnen. Weil wir immer einen kleinen Fehler eingebaut haben."

Lotus konstant schnell

Trotzdem ist der Lotus E20 das beste Auto in der Startaufstellung. Weil er überall vorne mitschwimmt, nie komplett von der Rolle ist. Red Bull und McLaren haben ihre Aussetzer. McLaren stärker als Red Bull. Da ist selbst Ferrari konstanter. Mit dem Ausnahmefahrer Fernando Alonso im Cockpit.

Mercedes ist in den letzten beiden Rennen etwas zurückgefallen. Sauber kam nach zwei Rennen in der Versenkung wieder zurück. Williams dominierte in Barcelona. Trotzdem ist das blaue Auto deswegen nicht die Nummer eins. Nicht vergessen: In Bahrain blieben Pastor Maldonado und Bruno Senna punktelos. Da bremsten die Williams-Piloten allerdings auch schwere Getriebesorgen. Wie sagte Räikkönen? Man darf sich nicht mehr den geringsten Fehltritt erlauben.

Power Ranking als Trendanalyse

Wir haben diesmal bei unserem Power Ranking auf eine Momentaufnahme verzichtet, sondern den Trend der letzten drei Rennen mit einfließen lassen. Es ist auch da schwer, ein bestimmtes Muster zu erkennen. Außer dieses vielleicht: Technische Entwicklung bedeutet in diesem Jahr nicht immer einen Fortschritt. Oft geht der Schuss zunächst einmal nach hinten los, weil er noch mehr Fragezeichen aufwirft, als es ohnehin schon gibt.

Unter den drei schnellsten Autos in Barcelona waren zwei, die kaum etwas an ihren Autos verändert hatten. Lotus und Williams. Deshalb entschied Red Bull jetzt auch, das Entwicklungstempo zurückzufahren. Erst mal das Auto kapieren, dann neue Teile bauen.

Insgesamt kann man dieses Jahr sieben Autos einen Sieg zutrauen. Fünf haben schon gewonnen. Lotus ist überfällig. Auch Sauber könnte einmal dem Williams-Beispiel nacheifern, wenn alles passt. Siehe Sergio Perez in Malaysia.

Von den Arrivierten traut man nur Force India und Toro Rosso im Moment keine Siege zu. Bei allem Durcheinander gibt es im Feld auch noch eine Konstante: Caterham, Marussia und HRT F1 liegen immer hinten. Solange das so ist, ist sichergestellt, dass man trotz der launischen Pirelli-Reifen immer noch ein gutes Rennauto mit Abtrieb zum Gewinnen braucht.

Power Ranking GP Spanien

Hier das Power-Ranking in der Kurzübersicht. Den kompletten Formcheck aller zwölf Teams finden Sie im Detail wie immer in der Bildergalerie.

  1. Lotus (3)
  2. Red Bull (1)
  3. McLaren (2)
  4. Ferrari (5)
  5. Williams (8)
  6. Mercedes (4)
  7. Sauber (7)
  8. Force India (6)
  9. Toro Rosso (9)
  10. Caterham (10)
  11. Marussia (11)
  12. HRT (12)

* in Klammern Platzierung nach dem GP Bahrain

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