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Vergleich der Formel 1-Punktesysteme

Massa nach neuer und alter Rechnung vorn

Felipe Massa Foto: xpb 63 Bilder

Nach drei Rennen trennen die ersten sieben Fahrer neun Punkte. Ein Erfolg des neuen Punktesystems? Nicht wirklich. Nach dem alten Schlüssel wäre es sogar noch enger zugegangen. Und die Sieger werden heute auch nicht stärker belohnt als früher.

07.04.2010 Michael Schmidt

Das neue Punktesystem steckte vor der Saison viel Kritik ein. Es sollte die Sieger belohnen und den Kleinen eine Chance geben, mit Punkten nach Hause zu fahren. Nach drei Rennen ist die Frage erlaubt: Hat es sich gelohnt?

Auf den ersten Blick ja. Die ersten sieben der WM-Tabelle sind nur durch neun Punkte getrennt. Sogar der Achtplatzierte Mark Webber hat mit 15 Zählern Rückstand noch Anschluss. Insgesamt haben bereits 14 der 24 Fahrer und acht der zwölf Teams WM-Punkte geholt. Also alles im grünen Bereich?

Massa ohne Rennsieg an der Spitze

Nicht ganz. Das neue Punkteformat wollte den Sieger belohnen, doch an der Spitze liegt einer, der noch kein Rennen gewonnen hat. Felipe Massa erarbeitete sich die Tabellenführung mit zwei Podestplätzen und einem siebten Rang. Immerhin profitierten Nico Hülkenberg und Jaime Alguersuari vom Punktesegen. Beide haben in der Tabelle bereits etwas auf der Habenseite. Das wäre vor einem Jahr noch anders gewesen. Da gab es für neunte und zehnte Plätze Nuller.

Rechnet man den WM-Stand nach dem alten System aus, fällt auf: Die Reihenfolge wäre praktisch gleich gewesen. Auch mit dem Schema 10-8-6-5-4-3-2-1 würde Massa jetzt die Weltmeisterschaft anführen. Und die ersten sieben Fahrer wären nur durch vier Zähler getrennt. Dafür, dass es jetzt 2,5 Mal soviele Punkte gibt wie früher, passt das exakt ins Bild.

McLaren-Piloten profitieren

In der Reihenfolge der Top Ten hätten sich vor einem Jahr nur zwei Positionen verschoben. Die McLaren-Fahrer Jenson Button und Lewis Hamilton wären nach alter Rechnung einen Platz schlechter gestellt. Nico Rosberg und Robert Kubica stünden je eine Position weiter vorne. Zwei Fahrer, die bislang ohne Sieg sind.

Das führt zu der Schlussfolgerung: Auch in diesem Jahr wird fleißiges Punktesammeln belohnt. Oder wie Fernando Alonso sagt: "Man darf sich heute wie damals keine Nullrunden leisten." Seit dem GP Malaysia hat der Spanier bereits eine auf seinem Konto.

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