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F1 Regeln 2010

Angepasstes Qualifying-Format

GP Deutschland 2009 Foto: dpa 51 Bilder

Mit der Aufstockung auf 13 Teams muss das Qualifying-Format in der kommenden Saison angepasst werden. In der ersten Runde des Zeittrainings fliegen deshalb nicht mehr vier, sondern gleich acht Autos raus.

20.08.2009 Tobias Grüner

Es wird voll werden auf der Strecke, wenn in den ersten zwanzig Minuten des Qualifyings in der kommenden Saison 26 Autos gleichzeitig auf Bestzeitenjagd gehen. Um das große Feld schnell auszudünnen, hat sich die Arbeitsgruppe der FIA entschieden, im ersten Segment acht Piloten zu eliminieren. Momentan bleiben nur vier Fahrer hängen.

Top Ten-Runde mit leeren Tanks

Im zweiten Abschnitt scheiden dann noch einmal acht Fahrzeuge aus, so dass im zehnminütigen Schlussabschnitt zehn Piloten um die Pole Position kämpfen. Dabei fahren die besten nicht mehr mit vollen Tanks für das Rennen, sondern können mit minimaler Spritmenge unter gleichen Bedingungen antreten. Für die Fans werden die Leistungen somit wieder auf den ersten Blick vergleichbar.

Auch auf den Fall, dass kein Nachfolgeteam für BMW Sauber gefunden wird, haben sich die Regelmacher vorbereitet. Bei 24 Autos fallen in der ersten Runde sieben Fahrer durchs Raster. Sollte noch ein Team weniger antreten fallen sechs Autos raus.

Nach dem Training müssen die Autos in den Parc Fermé, können dort aber nach Belieben aufgetankt werden. Da das Nachtanken während des Rennens verboten ist, müssen alle Teams die Spritmenge für die volle Renndistanz einfüllen. Die Konstrukteure müssen deshalb deutlich größere Tanks einbauen. Es wird erwartet, dass die ganzen Autos wegen des größeren Kraftstoffspeichers in der Länge zulegen.

Gewicht wird angepasst

Ansonsten bleiben die Regeln relativ stabil. Um vor allem schwereren Fahrern mehr Spielraum bei der Gewichtsverteilung zu geben, wurde das Mindestgewicht des Autos auf um 15 Kilogramm auf 620 Kilo angehoben. Durch die schweren Hybrid-Komponenten waren großgewachsene Piloten hier im Nachteil.

Mit den nun offiziell vorgestellten Regeln entfällt auch der zuletzt noch gültige Vorschlag der FIA einer zweigeteilten Meisterschaft. Mit dem neuen Concorde-Agreement haben sich alle Teilnehmer auf eine Ressourcenbegrenzung geeinigt und gehen somit nach gleichen Regeln an den Start. Auch die von Bernie Ecclestone vorgeschlagene Medaillenwertung ist nun offiziell von Tisch. Es bleibt beim bekannten Punktesystem 10-8-6-5-4-3-2-1 für die ersten acht Piloten.

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