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F1 Reglement 2010

2010 nur noch 45 Leute an der Strecke

Tommi P�rm�koski Foto: Daniel Reinhard 13 Bilder

Der Sparplan der Teams ist weitgehend geheim. Unter dem Strich sollen die Teams nächstes Jahr nicht mehr als 100 Millionen, ab 2011 nicht mehr als 50 Millionen Euro ausgeben. auto motor und sport.de hat die ersten Details des neuen Sparplans für Sie.

17.08.2009 Michael Schmidt

Die Teamvereinigung FOTA hat ihren eigenen Sparplan durchgedrückt. Das Sparmodell der FIA sah fixe Budgetgrenzen vor. Das der Teams grenzt die Ressourcen ein. Menschen und Material. Man darf das eine gegen das andere gegenrechnen.

Personal muss reduziert werden

Unter dem Strich sollten dabei die von der FIA gewünschten Summen herauskommen. Also 100 Millionen Euro im nächsten Jahr und 50 Millionen ab 2011. Fahrergehälter und Managerdividenden nicht einberechnet. Die Einzelheiten des Kostenreduzierungsvertrages, mit dem sich die Teams juristisch untereinander abgesichert haben, sind unter Verschluss. auto motor und sport.de hat trotzdem ein paar Details erfahren.

So soll die Mannschaftsstärke der Teams im nächsten Jahr auf 350 Mitarbeiter heruntergefahren werden. Bei Zulieferern dürfen Komponenten für maximal 40 Millionen Euro eingekauft werden. 2011 wird noch dramatischer gespart. Dann liegt die Obergrenze des Personals bei 280 Angestellten. Marketing, Verwaltung und Gebäudeinstandhaltung nicht mit gerechnet.

Begrenzung der Ressourcen

Fremdkomponenten dürfen dann höchstens noch im Wert von 20 Millionen Euro geordert werden. Das System baut auf einen Austausch. Wer mehr Teile in der Fabrik selbst fertigt und deshalb weniger von außen einkauft, darf auch mehr Leute einstellen. Zum Beispiel: Ein Team bestellt 2010 nur Teile für 30 Millionen Euro, kann als Ausgleich dafür aber 400 Leute beschäftigen. Der genaue Schlüssel ist geheim.

Eine fixe Größe gibt es jedoch: An der Strecke dürfen pro Team nicht mehr als 45 Leute beschäftigt sein. Diese Zahl bezieht sich auf Mitarbeiter, die direkt etwas mit dem Einsatz der Autos zu tun haben. Der Physiotherapeut des Fahrers zählt zunächst nicht dazu. Außer er wird während des Rennens dazu zweckentfremdet, dass er für seinen Fahrer die Boxentafel raushält. Dann zählt er plötzlich zum "Stammpersonal". Weil bei vielen Teams die persönlichen Betreuer die Boxensignale bereithalten, muss dieser Part im nächsten Jahr von Mitarbeitern übernommen werden, die zu dem 45er Kontingent gehören.

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