Formel 1 Reglement 2014 - Ferrari - Piola Animation 28 Bilder Video Zoom

F1 Reglement 2014 im Video: So hässlich wird die neue Formel 1

Sieht so die neue Formel 1-Generation 2014 aus? auto motor und sport-Technik-Experte Giorgio Piola hat den Ferrari per Animation in das 2014er Reglement gesteckt. Herausgekommen ist nicht gerade eine Schönheit. Wir sagen Ihnen, warum die neuen Autos so hässlich werden.

Das Formel 1-Reglement von 2014 wird bei den Fans sicher zu heißen Diskussionen führen, wenn die ersten Autos vorgestellt sind. Nach Rücksprache mit den Ingenieuren hatte auto motor und sport schon im September davor gewarnt, dass die neue F1-Generation in Sachen Optik nicht gerade Jubelstürme auslösen wird. Jetzt haben wir auch die passenden Bilder dazu. Wir zeigen, wie sich das Reglement auf die Aerodynamik auswirken wird. Vor allem an der Form der Nasen dürfte sich mal wieder ein Streit entfachen.

Neues Reglement für mehr Sicherheit

"Schön ist, was schnell ist", lautet ein alter Spruch von Adrian Newey. Allerdings muss auch der Starkonstrukteur von Red Bull zugeben. "Die 2014er Autos schön aussehen zu lassen, ist nicht gerade einfach." Wichtig ist dabei vor allem eine Zahl: 185 Millimeter. Höher darf die Nasenspitze nicht mehr über dem Asphalt schweben. Zum Vergleich: Bisher lag die Front eines F1-Autos mehr als einen halben Meter hoch.
 
Die neue Regel soll vor allem der Sicherheit dienen. Erstens soll die Gefahr bei sogenannten T-Bone-Crashs – frontal in die Seite eines Gegners – verringert werden. Zweitens sollen die Autos mit der flacheren Nase nicht mehr so leicht aufsteigen, wenn die Nase am Hinterrad eines Konkurrenten hängenbleibt. Unfälle wie der Überschlag von Mark Webber 2010 in Valencia sollen somit verhindert werden.

Neue Regeln machen Autos hässlicher

Für die Aerodynamiker ist diese Neuerung allerdings kontraproduktiv. Die Chassis-Ingenieure wollen so viel Luft wie möglich unter das Auto bekommen, damit der Diffusor ausreichend gefüttert wird und am Heck effizient für Abtrieb sorgen kann. Wenn die Nase auf ganzer Breite bis auf die 185 Millimeter runtergezogen wird, versperrt sie den Luftstrom unter das Cockpit. Deshalb wird es wohl zu einigen skurrilen Lösungen kommen.
 
Dass einige Ingenieure auf Ästhetik setzen ist unwahrscheinlich. Der Anpressdruck auf der Hinterachse (Traktion) ist 2014 besonders wichtig. Die neuen 1,6-Liter-Turbomotoren mit verstärkter Hybrid-Unterstützung verfügen über deutlich mehr Drehmoment. Der Diffusor ist ohne die Hilfe des Auspuffs sowieso schon beschnitten. Dazu fällt das untere Heckflügelelement weg. Der obere Hauptflügel wird verkleinert. Die Fans können sich somit auf einige Drifts und durchdrehende Reifen freuen.

Ferrari nach Reglement von 2014

Wie die Auswirkungen auf die Optik aussehen könnten, zeigen wir Ihnen im neuen Video unseres Technik-Experten Giorgio Piola. Er verwandelt den alten Ferrari in ein Formel 1-Auto nach dem neuen Reglement. Die Erläuterungen zu den einzelnen Szenen finden Sie wie immer in der Bildergalerie.

Tobias Grüner

Foto

Piola Animation

Datum

2. Januar 2014
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