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F1-Reglement

Das ändert sich für die Saison 2010

Foto: Wolfgang Wilhelm 86 Bilder

Mehr Teams, mehr Punkte, mehr Rennen: Der Internationale Automobilverband FIA hat am Freitag (11.12.) weitere Neuerungen für die kommende Formel-1-Saison beschlossen. Hier die wichtigsten Änderungen für 2010.

11.12.2009

Punktesystem: Zehn statt wie bisher acht Fahrer erhalten Punkte. Der Sieger bekommt künftig 25 Zähler anstelle von 10. Die weitere Punktwertung von Rang zwei bis zehn: 20, 15, 10, 8, 6, 5, 3, 2, 1.

Rennkalender: 19 Rennen sind geplant, zwei mehr als in dieser Saison. Südkorea feiert seine Premiere, Kanada kehrt zurück. Der Große Preis von Deutschland wird am 25. Juli in Hockenheim ausgetragen.
 
Größeres Starterfeld: 13 Teams haben einen Startplatz erhalten, drei mehr als in diesem Jahr. Neu sind BMW-Nachfolger Sauber, Lotus, Virgin, Campos und USF1. Mercedes fährt nach der Übernahme von Konstrukteurs-Weltmeister Brawn mit einem eigenen Werksteam. Nicht mehr dabei: BMW und Toyota.
 
Veränderter K.O.-Modus: Da mehr Fahrer dabei sind, wird der Modus für das Ausfahren der Startaufstellung leicht geändert. In den ersten beiden Zeitabschnitten scheiden jeweils die acht langsamsten Piloten aus. So können in der entscheidenden Phase auch weiterhin die besten Zehn die Top Ten ausfahren.
 
Tankverbot: Es ist der einschneidendste Eingriff. Nachtanken ist von 2010 an untersagt. Die Folge: Die Rennwagen müssen mit größeren Tanks ausgerüstet werden, starten mit deutlich höherem Gewicht in die Rennen als bisher. Es wird noch mehr als jetzt schon auf eine glückliche Hand mit den weichen und harten Reifen ankommen.
 
Budget: Das Budget darf nicht über 100 Millionen Euro betragen.
 
Mitarbeiter: Die Zahl der Mitarbeiter an einem Rennwochenende wird auf 45 pro Team begrenzt.

Weitere Beschlüsse: Neben der Formel 1 sollen auch in allen anderen Motorsport-Serien der FIA künftig bei jedem Rennen Bevollmächtigte den neuen Verbandschef Jean Todt vertreten. Der Weltrat sprach sich in Monte Carlo für die Berufung der Beauftragten aus. Diese sollen direkt an Todt berichten, aber keine unmittelbare Entscheidungsbefugnis haben.

Für Sportgerichts-Urteile sind in erster Instanz weiter die Rennkommissare zuständig. Künftig sollen bei jedem Rennen vier statt bisher drei Stewards zum Einsatz kommen. Zudem sollen in dieses Gremium künftig auch ehemalige Formel-1-Piloten einziehen.

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