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F1-Reifen bis zum GP China

Pirelli beginnt die Saison vorsichtig

Pirelli-Reifen - Formel 1 - Bahrain - Test - 2. März 2014 Foto: xpb 21 Bilder

Pirelli hat die Reifen für die ersten vier Grand Prix nominiert. Es ist trotz guter Testergebnisse eine konservative Wahl. Drei Mal kommen "Soft" und "Medium" zum Einsatz. In Malaysia sind die beiden härtesten Mischungen am Start.

02.03.2014 Michael Schmidt

Pirelli will sich auf keine Experimente einlassen. Die Reifenwahl für die ersten vier Rennen ist konservativ. Trotz guter Testergebnisse nach 12 Tagen in Jerez und Bahrain. Die neuen härteren Pirelli-Walzen zeigen Geringere Abnutzung, null Blasenbildung und praktisch kein Körnen. Außerdem liegen weniger Reifenschnipsel neben der Ideallinie. Ein Indiz für geringeren Verschleiß.

Trotzdem bleibt Sportchef Paul Hembery lieber vorsichtig: "Die ersten fünf Rennen zählen zu den härtesten im Kalender. Wir sehen bei den schnelleren Autos Anzeichen, dass es in der Mitte der Lauffläche der Hinterreifen zu hohen Temperaturen kommt. Im letzten Jahr war die Innenschulter der kritische Teil. Doch weil die Teams hinten deutlich weniger Radsturz fahren, hat sich die Problemzone mehr in die Mitte verlagert."

Pirelli erwartet zwei bis drei Stopps in Melbourne

Pirelli kündigte zwei Wochen vor dem Saisonstart die Reifenoptionen für die ersten vier Rennen an. In Australien, Bahrain und China kommen die Mischungen "Soft" und "Medium" zum Einsatz. Das ist im Fall von Melbourne ein Schritt in die härtere Richtung. Da waren 2013 "Supersoft"-Gummis am Start.

Malaysia ist wegen der hohen Temperaturen und der schnellen Kurven ein Reifenkiller. Deshalb wird dort mit den Reifentypen "Hard" und "Medium" gefahren. Hembery erwartet trotzdem spannende Rennen. Weil die Zeitunterschiede zwischen den Mischungen größer geworden sind. In Bahrain gewannen die Fahrer mit den „Soft“-Reifen im Vergleich zu den "Medium"-Gummis bis zu 1,5 Sekunden pro Runde. Hembery rechnet für den Saisonauftakt ein Rennen mit "zwei bis drei Stopps".

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