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F1-Reifenlieferant Bridgestone

Herausforderungen im Abschlussjahr

Foto: Bridgestone 15 Bilder

Bridgestone geht 2010 in seine letzte Saison als offizieller Reifenlieferant der Formel 1. Zum Abschluss warten allerdings noch einmal ein paar heikle Herausforderungen auf die Japaner. Die Reifendimensionen ändern sich und die Autos werden schwerer.

10.11.2009 Tobias Grüner

Die Nachricht, dass Bridgestone sein Engagement in der Formel 1 ab 2011 beenden wird, kam für alle etwas überraschend. Immerhin hat der japanische Reifenlieferant seine Entscheidung früh genug bekanntgegeben, so dass ausreichend Zeit bleibt, einen Nachfolger zu finden.

Bridgestone profitiert von der Formel 1

In ihrer letzten Saison geht es für Bridgestone nun darum, sich vernünftig von der Königsklasse zu verabschieden. "Wir haben viele gute Wirtschaftsbeziehungen in der Formel 1 dazugewonnen und sehr eng mit den Teams, der FIA, der FOM und den Strecken zusammengearbeitet", erklärt Hiroshi Yasukawa, der Motorsport-Direktor von Bridgestone den Nutzen des F1-Engagements.

"In Japan war unser Firmenname schon immer bekannt. Wir brauchten aber etwas, mit dem wir unsere Leistungsfähigkeit und unsere Technologie weltweit präsentieren können." Mit der Formel 1 fand man den perfekte Partner. "Durch die Zusammenarbeit mit den besten Autoherstellern der Welt, haben wir viel dazu gelernt und eine gute Arbeitsbeziehung mit ihnen aufgebaut", erklärt Yasukawa.

Einführung von Slicks positiv

Den Rückblick auf die Saison 2009 sieht der Japaner positiv. "Trotz der schwierigen wirtschlaftlichen Begleitumstände haben wir auf der sportlichen Seite fantastische Wettkämpfe gesehen. Es war toll, so viele verschiedene Sieger und so enge Zweikämpfe auf der Strecke zu sehen - obwohl es viele Veränderungen vor der Saison gab."

Eine der wichtigsten Änderungen vor der Saison war die Abschaffung der Rillenreifen: "Die Rückkehr zu den Slicks wurde von vielen positiven Reaktionen der Teams und von vielen Millionen von Fans auf der ganzen Welt begleitet. Das war sehr gut für uns. Die Geschichte von Brawn GP und dem neuen Weltmeister Jenson Button war ebenfalls bemerkenswert und es war uns eine große Freude, daran teilzuhaben."

2010: Neue Regeln, neue Teams, neue Strecken

In der kommenden Saison geht Bridgestone in sein 14. Formel 1-Jahr. Zum Abschied will es der Gummi-Fabrikant nicht etwa langsam ausklingen lassen. Durch das Tankverbot müssen die Autos mehr Sprit am Start einfüllen und werden dadurch schwerer. Auf die Reifen kommt eine höhere Belastung zu. Gleichzeitig werden die Slicks auf der Vorderachse etwas schmaler. Auf Bridgestone wartet dadurch eine neue Herausforderung.

"Wir werden auch weiterhin sichere Reifen bereitstellen", erklärt Yasukawa. "Die Sicherheit hat für uns die höchste Priorität." Neben den Regeländerungen muss sich der Reifenhersteller auch auf zwei neue Strecken einstellen. "Es sollte eine interessante Saison werden. Es stehen 19 Rennen auf dem Kalender. Darunter die Rückkehr nach Montreal und der erste Besuch in Korea. Wir freuen uns auch auf die neuen Teams in diesem fabelhaften Sport."

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