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F1 Safety-Car und Medical-Car 2015

Mercedes AMG GT S ersetzt Flügeltürer

Mercedes AMG GT S - F1 Safety-Car 2015 Foto: Mercedes-Benz AMG 33 Bilder

Der Mercedes AMG GT S wird 2015 als offizielles Formel 1 Safety-Car für Sicherheit auf der Rennstrecke sorgen. Er tritt die Nachfolge des Mercedes SLS an, der die vergangenen 5 Jahre das Tempo in der Königsklasse vorgab. Auch in Sachen Medical-Car gibt es ein Update.

05.03.2015 Tobias Grüner

Der neue Arbeitsplatz von Safety-Car-Fahrer Bernd Mayländer ist ein Mercedes AMG GT S. Beim Formel 1-Saisonauftakt 2015 in Melbourne wird das neue Sicherheitsfahrzeug erstmals im Einsatz sein. Ex-DTM-Pilot Mayländer weiß bereits, was ihn erwartet. Der 43-Jährige half bei der Entwicklung des neuen AMG-Sportwagens mit.

Mit kompakteren Abmessungen und etwas weniger Kilos auf dem Rippen ist das neue Safety-Car besser für den Einsatz auf der Rennstrecke geeignet als der mächtige SLS. Allerdings hatte der alte Flügeltürer mit seinem bulligen Outfit und dem passenden Sound des monströsen 6,3 Liter V8-Saugers in den vergangenen 5 Jahren Kultstatus bei den Fans erlangt.

Man darf gespannt sein, ob der Nachfolger mit seinem 4,0 Liter V8-Turbo genauso gut ankommen wird. Für die passende Soundkulisse hat AMG seinem neuen Safety-Car immerhin eine modifizierte Performance-Auspuffanlage spendiert. So macht der Benz nicht nur optisch auf sich aufmerksam sondern auch akustisch.

Neues Mercedes AMG GT S Safety-Car mit 510 PS

Auch in Sachen Leistung muss sich das neue Safety-Car nicht vor seinem Vorgänger verstecken. Wie im Serienmodell schiebt der beatmete Achtzylinder mit 510 PS ordentlich an. 650 Newtonmeter Drehmoment sorgen auch aus langsamen Schikanen heraus für ausreichend Druck. Aus dem Stand geht es in 3,8 Sekunden auf 100 km/h. Top-Speed sind 310 km/h.

Natürlich ist die Safety-Car-Ausführung des Mercedes AMG GT S mit allen Performance- und Dynamic-Features ausgestattet, die die AMG-Zubehörliste bereithält. Vom renntauglichen Fahrwerk, über die Keramik-Bremsen bis zum Kohlefaser-Lenkrad können sich Kunden das Safety-Car auf Wunsch selbst nachbauen.

Der Sportler steht auf mattschwarz lackierten, geschmiedeten Alu-Felgen in den Dimensionen 9x19 Zoll vorne und 11x20 Zoll hinten. Zusammen mit den Reifen im Format 265/35 R19 (vorne) bzw. 295/30 R20 (hinten) entstammen sie ebenfalls der optionalen Ausstattungsliste.

Spezielle Safety-Car-Ausstattung

Nicht erhältlich für den Otto-Normal-Kunden ist dagegen der gelbe Leucht-Balken auf dem Dach. Er sitzt auf einer speziellen Lufthutze. Das im Windkanal entwickelte Aerodynamikteil sorgt dafür, dass der Luftwiderstand des Leucht-Balkens reduziert wird und der feststehende Heckflügel optimal angeströmt wird.

Zusätzlich zum Leuchtsignal auf dem Dach ist das Mercedes AMG GT S Safety-Car mit LED-besetzten Nummernschildern ausgerüstet. Dazu kommen noch Stroboskop-Blitzer in den Scheinwerfern und den Rücklichtern.

Auch im Cockpit gibt es eine spezielle Safety-Car-Ausstattung. Bernd Mayländer steht per Funkverbindung immer in Kontakt mit der Rennleitung. Über gleich 2 Apple iPad-Tablets und Wifi-Hotspot kann der Pilot und sein Beifahrer das Renngeschehen auch im Video-Bild überwachen. Im Sinne der Sicherheit muss man natürlich hoffen, dass das Mercedes AMG GT S Safety-Car nur selten im Einsatz ist. 2014 war Mayländer übrigens in 10 von 19 Rennen auf der Piste.

Neues Mercedes AMG C63 Medical-Car

Neben dem neuen Safety-Car hat Mercedes für die Formel 1-Saison 2015 auch noch ein neues Medical-Car entwickelt. Der alte C63 AMG wurde in Rente geschickt und durch die neue C-Klasse Generation ersetzt. Wieder wurde die Kombi-Version des Mittelklassemodells zum Einsatzauto für Rennarzt Dr. Ian Roberts umgebaut. 490 Liter Stauraum reichen für das medizinische Nofall-Equipment.

Am Steuer sitzt wie bisher der Südafrikaner Alan van der Merwe. In Sachen Leistung muss sich der Pilot in seinem neuen Mercedes C63 AMG Medical-Car nicht vor Kollege Mayländer im Safety-Car verstecken. Unter der Haube steckt der gleiche 4,0 Liter V8 Biturbo-Motor mit ebenfalls 510 PS. Wegen des höheren Gewichts verliert der C63 das Sprintrennen bis 100 km/h allerdings knapp (4,1s). In Sachen Sonderausstattung ist auch das Medical-Car mit Leuchtbalken, LED-Kennzeichen und Stroboskop-Lampen ausgerüstet.

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