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Sauber-Technikchef Willy Rampf

Sauber C29 bringt erwartete Performance

F1 Test Valencia Tag 1 Foto: xpb 34 Bilder

Das Sauber Formel 1-Team war eine der positiven Überraschungen der ersten Testwoche von Valencia. Pedro de la Rosa und Kamui Kobayashi drehten schnell und zuverlässig ihre Runden. Technikchef Willy Rampf ist zufrieden mit den ersten 1.000 Kilometern.

08.02.2010 Tobias Grüner

Genau 1.001 km haben die beiden Sauber F1-Piloten Pedro de la Rosa und Kamui Kobayashi bei den ersten Testfahrten der Saison 2010 in Valencia absolviert. Größere technische Schwierigkeiten gab es bei der Mannschaft aus dem schweizerischen Hinwil keine zu beklagen.

"Insgesamt können wir mit der Zuverlässigkeit zufrieden sein", zieht Technikchef Willy Rampf sein positives Fazit. "Wir haben an den drei Tagen 1.000 Kilometer ohne nennenswerte Probleme absolviert. Natürlich gibt es die eine oder andere Anpassung oder Modifikation, aber dazu sind die Testfahrten ja da."

Verbesserungen zum zweiten Test in Jerez

Kleinere Verbesserungen sollen schon zum nächsten Testtermin in Jerez vorgenommen werden. "Es ist nichts dabei, worüber wir uns ernsthaft Sorgen machen müssten. Einer dieser Punkte ist beispielsweise, dass die Motorabdeckung im hinteren Bereich durch die Auspuffabgase angesengt wurde. Da werden wir ein anderes Material verwenden."

Mit der eigenen Leistung ist das ehemalige BMW-Werksteam zufrieden. Wo man im direkten Vergleich mit der Konkurrenz steht, kann man aber noch nicht bestimmen. "Das ist in diesem Jahr noch schwieriger zu bewerten als in den Jahren zuvor", analysiert Rampf. "Wir sehen lediglich, dass unser Auto die Performance bringt, die wir aufgrund unserer Simulationen und Messungen im Windkanal erwartet hatten. Ein absoluter Vergleich mit der Konkurrenz ist aufgrund der extrem unterschiedlichen Benzinmengen nicht möglich."

Rampf: "Richtiger Kompromiss entscheidend"

Vom Gefühl her scheint das Auto die Erwartungen zu erfüllen. Beide Piloten äußerten sich nach den ersten Runden positiv über das Fahrverhalten. Eine Herausforderung sei allerdings die Abstimmung des Autos auf die stark unterschiedlichen Benzinmengen. Ab 2010 darf nicht mehr nachgetankt werden, wodurch sich das Fahrzeuggewicht über den Rennverlauf immer weiter reduziert. "Es wird absolut entscheidend sein, hier den richtigen Kompromiss zu finden", so Rampf.

Weniger Auswirkungen haben die neuen Reifendimensionen. An der Vorderachse sind die Gummis in der Breite um zwei Zentimeter geschrumpft. In Valencia konnten die Teams das neue Material erstmals in der Praxis testen: "Generell ist der Effekt geringer als erwartet. Es ist klar, dass die Autos stärker zum Untersteuern neigen, was wir durch eine Verschiebung der Gewichtsverteilung nach hinten sowie entsprechende Fahrwerksabstimmung teilweise kompensieren können."

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