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Formel 1-Statistik: Rennkilometer

McLaren 100 Prozent, Sauber nur 25

GP Malaysia 2010 Foto: xpb

Die Zwischenbilanz der ersten vier Grand Prix macht McLaren nicht nur in der Punktetabelle zum Klassenbesten. Die Autos auch Woking haben bis jetzt auch alle Rennrunden absolviert. Ganz anders dagegen Sauber. Die Schweizer haben eine schlechtere Ankunftsquote als Virgin.

23.04.2010 Michael Schmidt

Die Fußballweisheit "Der Ball ist rund" stammt aus Deutschland. Soll heißen: Im Fußball ist alles möglich. Die Engländer sind eher auf Gemeinplätze im Motorsport spezialisiert. Der schönste Satz ist: "To finish first you first have to finish". Frei übersetzt: "Um Erster zu werden, musst du erst ins Ziel kommen." Klingt im Deutschen leider nicht so cool wie in der englischen Sprache.

Nur McLaren ist noch perfekt

Für McLaren hat sich diese Erkenntnis voll gelohnt. Nicht nur, dass die Truppe aus Woking mit zwei Siegen, vier Podestplätzen und acht Punkteplatzierungen beide WM-Wertungen anführt. McLaren-Mercedes stellt auch die zuverlässigsten Autos im Feld. Jenson Button und Lewis Hamilton haben alle 438 Rennrunden und 2.562 Rennkilometer zurückgelegt. Die Trefferquote von McLaren liegt bei 100 Prozent - als einzigem der zwölf Teams.

Ferrari folgt mit einer Quote von 99,5 Prozent knapp dahinter. Die Roten sind mit zwei Runden in Rückstand. Fernando Alonsos Motor explodierte in Sepang elf Kilometer vor dem Ziel. Auf Rang drei rangiert Red Bull mit 405 von 438 möglichen Rennrunden (92,4 Prozent).

Nur eine Zielankunft für Sauber

Das Gegenstück zu McLaren ist ein Team, von dem man am wenigstens angenommen hätte, dass es in dieser Tabelle einmal Schlusslicht sein wird. Die Sauber-Piloten kamen in vier Rennen nicht über 112 Runden oder 636,5 Kilometer hinaus. Das entspricht gerade mal einem Viertel (25,5 Prozent) der Gesamtdistanz. Nur in Melbourne sah ein Sauber die Zielflagge. Der Rest war von frühen Ausfällen gezeichnet. Kamui Kobayashi war zwei Mal in Unfälle in der ersten Runde verwickelt. Das drückt die Bilanz.

Da ist sogar Virgin Racing noch besser. Der Neuzugang kämpft seit Beginn der Testphase mit allen möglichen Seuchen. Timo Glock und Lucas di Grassi haben bis jetzt 148 Runden oder 818 Kilometer zusammengefahren. Macht 33,8 Prozent vom Maximalwert. Bester Neuling ist allerdings Lotus mit stolzen 327 Runden. Mit 74,6 Prozent aller möglichen Rennkilometer rangiert Lotus sogar noch vor Toro Rosso und Force India.

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