Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Crazy Stats GP Indien 2012

Sechs Zehntel fehlen zum "Super-Podium"

Mark Webber GP Indien 2012 Foto: xpb 33 Bilder

Der Grand Prix von Indien war nicht das spannendste Rennen aller Zeiten. Die Zahlrenfreunde waren wegen der vielen kuriosen Statistiken dennoch fasziniert. Wir haben Schumi-Rekorde, Vettel-Serien und Beinahe-Podiums-Premieren in unserer Rubrik "Crazy Stats" gesammelt.

30.10.2012 Tobias Grüner

Wer sind aktuell die besten drei Formel 1-Piloten? Die meisten Experten werden die Frage wohl mit den Namen von Sebastian Vettel, Lewis Hamilton und Fernando Alonso beantworten. Hinter Rekordmann Michael Schumacher haben diese drei die meisten Siege auf dem Konto. Zusammengerechnet konnte das Trio bereits 175 Podiumsplätze anhäufen. Das Kuriose: Noch nie standen alle drei gemeinsam auf dem Treppchen.

Es ist wie verhext. Zuletzt in Indien ging es ganz knapp zur Sache: Lewis Hamilton machte in der Schlussphase extrem Druck auf Mark Webber. "Noch zwei Runden länger und er hätte mich sicher gehabt", erklärte der Australier anschließend erleichtert. Mit 69 Hundertsteln Vosprung konnte er Platz drei ins Ziel sichern und damit das erste gemeinsame Podium der Superstars verhindern.

98 gemeinsame Rennen, null gemeinsame Podien

Die Zahlen sind verrückt. 98 Mal sind Vettel, Alonso und Hamilton gemeinsam in ein Rennen gestartet. Seit Vettel 2007 in der Formel 1 unterwegs ist, landete der Heppenheimer 44 Mal auf dem Treppchen, Alonso und Hamilton je 39 Mal. Die Podiumsquote von Vettel liegt somit bei knapp 45 Prozent, die seiner beiden Konkurrenten in den gemeinsamen Rennen bei knapp 40 Prozent.

Legt man diese drei Prozentwerte für eine Wahrscheinlichkeitsrechnung zugrunde, müssten alle drei Piloten bei 98 Rennen im Schnitt knapp sieben Mal gemeinsam auf dem Podium stehen. Die Formel 1-Statistik spuckt allerdings einen Wert von Null aus.

Statistik-Rechnung hinkt

Natürlich wollen wir nicht verschweigen, dass die Rechnung etwas hinkt. Im Gegensatz zu einem Würfel, der statistisch unbestechlich ist, treten die Podiumsplätze unserer drei Kandidaten nicht ganz zufällig auf.

Wenn ein Auto auf einer Strecke besonders schnell ist, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass zwei Teamkollegen auf dem Podium stehen und nicht unsere drei Kandidaten, die bekanntermaßen alle mit unterschiedlichem Material unterwegs sind.

Der Fall Jenson Button zeigt allerdings, dass dies alleine kein Grund dafür ist, dass der Wert immer noch bei Null liegt. Alleine in den vergangenen beiden Jahren stand der McLaren-Pilot schon sechs Mal zusammen mit den Rivalen Alonso und Vettel gemeinsam auf dem Treppchen.

Hamilton "schuld" am fehlenden Super-Podium

Es liegt übrigens zumeist an Hamilton, dass es mit dem Superpodium immer noch nicht geklappt hat. Vettel durfte schon 18 Mal gemeinsam mit Alonso Champagner spritzen, aber erst acht Mal zusammen mit dem McLaren-Piloten.

Die statistische Wahrscheinlichkeit, dass es irgendwann noch mit dem Super-Podium klappt, sinken übrigens mit dem Hamilton-Wechsel zu Mercedes in der kommenden Saison. Die Silberpfeile kommen seit ihrem Comeback im Jahr 2010 nur auf eine Podiumsquote von 10,9 Prozent.

Wollen Sie wissen welche positiven und negativen Rekorde Michael Schumacher in Indien geknackt hat? Und welche Bestmarken Sebastian Vettel gerade im Visier hat? Die verrücktesten Statistiken gibt es wie immer in den Crazy Stats - in unserer Bildergalerie.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden